Riders Republic (Preview): Extremsport in Prüfungsphase

von Johannes Hausmair 26.08.2021

Im Zuge eines Riders Republic Preview Events hatte ich die Möglichkeit einen ersten Blick auf Ubisofts neues virtuelles Sportangebot zu werfen: Mit Riders Republic wird man Teil einer Extremsport-Community und nimmt an einer gewaltigen Auswahl verschiedener Aktivitäten teil. Egal ob ihr lieber allein mit dem Snowboard den Tiefschnee durchsteift oder mit Freund:innen die Mountainbikes zum Glühen bringt, für nahezu alle ist etwas dabei.

Riders Republic erscheint am 28 Oktober 2021 für PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X und PC. Für weitere Informationen besucht die offizielle Website.

Ich will der allerbeste sein!

Im Karrieremodus geht es darum der/die Beste der Welt zu werden. Die Spitze der Bestenliste erreicht ihr durch diverse Aufgaben. Mit sechs verschiedenen Karrierezweigen ist auch für Abwechslung und Wiederspielwert gesorgt. Gewinne die Red Bull Rampage oder X-Games, mach dir in den Meisterschafts-Saisons einen Namen und schreibe deine eigene Legende. Wer sich aber nicht um seine Zukunft schert, stürzt sich gleich in den verantwortungslosen Spaß. Mit euren FreundInnen stellt ihr euch Abfahrten, bestreitet Team-Wettbewerbe oder zeigt euer Können in PvP-Modi und -Events.

Die Riders-Community

Bewältigt die gefährlichsten Strecken im Anzug, Abendkleid, Bademantel oder im Pijama. Erstellt euch euren Charakter, schnappt euch verschiedenste Ausrüstungsstücke und findet euren eigenen Stil. Seid ihr cool genug gekleidet, dürft ihr in der Riders Ridge abhängen. Dort habt ihr einen Überblick aller verschiedenen Events und Modi. Dieser zentrale Treffpunkt bietet aber vieles mehr wie zum Beispiel das Lernen neuer Tricks in der Trick-Akademie. Wöchentliche Herausforderungen sowie das Sponsoren-Management lassen sich ebenfalls organisieren. Eure verdienten Kröten und Republic Coins könnt ihr dann im Shop für absurde Verkleidungen und neue Ausrüstung ausgeben. Wollt ihr dann auch noch eure Social-Media Präsenz erweitern, dann haltet eure besten Momente per Foto fest und teilt sie mit der Community im Kreations-Browser.

Riders Republic

Copyright: Ubisoft

Ab auf die Piste

Das Spielprinzip ist im Grunde gleich wie bei Steep: Sportart wählen, Strecke suchen, Rennen fahren und Belohnungen kassieren. Die neuen Arten das Gelände herunter zu kullern als auch die verschiedenen Modi machen Riders Republic zu einer alleinstehenden Erfahrung. Während die atemberaubende Open World entdeckt oder herzrasende Herausforderungen bestritten werden, spielt immer passende Lizenz-Musik im Hintergrund. Da fühlt man sich wirklich wie ein/e Red-Bull ExtremsportlerIn. Ausrüstung im Sinne von Outfits aber auch Sportgeräte können nach belieben angepasst und ausgetauscht werden. Neu ist das Sportgeräte verschiedene Werte besitzen und sich in unterschiedliche Gruppen unterteilen. Zum Beispiel hat man Downhill-, Straßen- und Freeride-Fahrräder zur Auswahl, eben für jede Situation die passende Ausrüstung. Für puren Spaß hat jede Sportart noch zusätzlich Fun-Set-Geräte zur Auswahl – die sehen einfach nur katastrophal komisch aus.

Sportarten

  • Lieber Biking mit gechillten Slopestyle- und Freeride-Einlagen oder doch eher Enduro-Straßen und Downhill-Radsport?
  • Freestyle im Snowpark, Abfahrt auf der Piste, Tiefschnee Action im Backcountry oder aufwühlende Geschwindigkeiten mit Freerides sowie Alpin- und X-Cross-Rennen auf Ski und Snowborad.
  • Rase im Raketen-Wingsuit mit vollem Tempo hoch in die Luft oder bring dich an deine Grenzen, wenn du mit dem Proximity-Wingsuit in den halsbrecherischen Tiefflug gehst!
  • Für normale Erkundungen stehen Schneemobil sowie Motorschirm zur Verfügung. Für super schnelle Reisegeschwindigkeit bieten sich Raketen-Bike und -Ski an.

Neue Modi

  • Trick Battle bieten Rails, Loopings, Schanzen und weitere Konstrukte ausgelegt für die trickreichen SportlerInnen. Diese Arenen werden in Team-Battels 6vs6 betreten und es gilt mehr Punkte als das Gegnerteam zu erzielen. Im Prinzip führt ihr Tricks an verschiedenen Hindernissen aus die dann in eurer Farbe eingefärbt werden. Je mehr in eurer Farbe erstrahlt, desto höher ist der Trick-Multiplikator für eure Punktezahl.
  • Bei Multi-Sport-Rennen, wo mehrere Sportarten nahtlos während des Rennens wechseln, schwitzen sogar die Besten AthletInnen. Es reicht eben nicht Experte in einer Sportart zu sein. Beherrscht ihr nicht alle Disziplinen seht ihr bei diesen Rennen nie die Ziellinie.
  • Im Free for All / Jeder gegen Jeden Modus geht es darum die meisten Punkte zu erhalten bevor die Zeit abläuft. Jeder ist auf sich alleine Gestellt, ganz nach dem Motto liebe keine Nächsten.
  • Bei Massenstartrennen kommt ein Haufen SpielerInnen zusammen und flitzen gemeinsam um den ersten Platz. Mit über 50+ KontrahentInnen ist Kaos pur aber auch super Spaß garantiert. Durch die ständige Kollision mit anderen werdet ihr öfter gegen Bäume oder über Klippen gestoßen, wodurch man schnell von Platz 6 auf 47 fällt. Adrenalin pur!!
Riders Republic

Copyright: Ubisoft

Amerikanische Wildnis

Neben all diesen Adrenalin getränkten Aktivitäten, ist es auch möglich einfach mal abzuschalten und die wunderschöne Welt zu genießen. Inspiriert von amerikanischen Nationalparks bietet Riders Republic diverse epische Szenarien und atemberaubende Ausblicke – von verschneiten Bergen bis zu trockenen Wüsten. Berggeschichten, Sehenswürdigkeiten, Stunt-Parks und Relikte sind auf der ganzen Karte verstreut und warten darauf entdeckt zu werden. Diese Nebenaufgaben halten ebenso tolle Belohnungen für euch bereit. Außerdem seid ihr in der riesigen Spielwelt nie alleine. Es werden immer reale SpielerInnen in Geisterform erscheinen und bis zu 50 AthletInnen sind gleichzeitig mit euch auf der Piste. Überall sind Aufgaben zu bewältigen oder interessante Orte zu erkunden. Fortbewegung ist hier das Stichwort. Mit dem Schneemobil oder dem Motorschirm ist jedes Ziel nur einen Katzensprung entfernt. Das wechseln der Sportart bzw. Fortbewegungsart ist im freien Modus ganz spontan möglich, aber sobald ihr eine Herausforderung beginnt gilt es meist diese mit der vorgegebenen Sportart zu bewältigen. Unterschieden wird hauptsächlich zwischen Zeit- und Highscore-Rennen – manchmal ist es also nicht die beste Idee als Erster ins Ziel zu flitzen.