vivo X500 Pro im Test: Kompaktes Kamera-Kraftpaket
Kamera und Smartphone zugleich: Das vivo X500 Pro bietet das Beste aus beiden Welten. Gleichzeitig vergisst es nie, wofür es gedacht ist!
Über das vivo X500 Pro
Das vivo X500 Pro ist da und will beweisen, dass ein echtes High-End-Smartphone nicht zwingend riesig, schwer oder teuer sein muss. Mit seinem 6,36-Zoll-Display, dem Dimensity 9600 Pro und einem stark auf Fotografie ausgelegten Kamerasetup positioniert sich das Gerät klar als Alternative für alle, die Performance und Bildqualität wollen, aber keine Schaufel in der Hosentasche tragen möchten. Vivo hat die X500-Serie 2026 auf gleich drei Modelle erweitert: X500, X500 Pro und X500 Pro Max. Das Pro ist dabei bewusst das kompakteste Gerät der Familie und verzichtet im Vergleich zum Pro Max vor allem auf den größeren Bildschirm sowie den noch höher auflösenden Tele-Sensor.
Dafür bleibt die technische Basis weitgehend identisch: gleicher Chip, ähnliches Display-Konzept, große Batterie und ein Kamera-Setup, das sich klar an Foto- und Video-Enthusiasten richtet. Das X500 Pro misst 151,8 x 71,9 x 8,1 mm und wiegt laut Datenblatt 192 Gramm. Damit ist es deutlich handlicher als viele aktuelle Pro-Modelle, ohne dass vivo beim Material spart: Glasfront, Aluminiumrahmen sowie Glas- oder glasfaserverstärkte Kunststoffrückseite, dazu IP68- und IP69-Zertifizierung. Das bedeutet nicht nur Schutz vor Tauchen, sondern auch gegen Hochdruckwasserstrahlen, ein Detail, das im Alltag durchaus relevant sein kann. Packen wir das Gerät aber erst mal aus:
Der erste Eindruck
Schon auf dem Papier wirkt das X500 Pro wie ein durchdachter Kompromiss: klein genug für eine Hand, groß genug für Medien, Spiele und produktive Apps. Das 6,36 Zoll große LTPO-AMOLED-Display löst mit 1.216 x 2.660 Pixeln auf, bietet 459 ppi, eine adaptive Bildrate von bis zu 144 Hz sowie HDR10+ und Dolby Vision. Besonders die Helligkeit ist ein starkes Argument: Vivo nennt 2.000 Nits im High-Brightness-Modus und bis zu 4.500 Nits Spitzenwert. In der Praxis heißt das: Selbst bei direkter Sonne bleibt der Inhalt sehr gut ablesbar, während HDR-Inhalte von dem hohen Kontrastumfang deutlich profitieren. Im ersten Ausprobieren bezeichnete ich das Panel ebenfalls als scharf, flüssig und für den Außeneinsatz bestens gerüstet. Damit nicht genug, es gibt auch Leistung satt, denn im Inneren arbeitet MediaTek Dimensity 9600 Pro in 2-Nanometer-Fertigung.
Das ist dieselbe Plattform wie im deutlich größeren X500 Pro Max und damit ein klares Statement: Das kompakte Pro-Modell soll sich leistungsmäßig hinter keiner Konkurrenz verstecken müssen. Je nach Variante stehen 12 GB RAM sowie 256 GB, 512 GB oder 1 TB UFS-4.1-Speicher zur Verfügung, eine microSD-Erweiterung gibt es wie üblich nicht. Für Gaming, Bildbearbeitung, Videobearbeitung oder KI-Anwendungen sollte das mehr als ausreichend sein. Gerade wer wie ich regelmäßig zwischen Office-Apps, Cloud-Speichern, Foto-Tools und gelegentlich anspruchsvolleren Spielen wechselt, wird die Kombination aus viel RAM, schnellem UFS-Speicher und adaptivem Display zu schätzen wissen. Die 144 Hz sorgen dabei nicht nur in Spielen für Geschmeidigkeit, sondern machen auch das Scrollen durch lange Dokumente oder Feeds angenehm flüssig.
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Kameras: Die Stars der Show
Das Kamerasetup ist zweifellos ein Kaufgrund für das X500 Pro. Die Hauptkamera nutzt einen 50-MP-Sony-LYTIA-L910-Sensor mit 1/1,28-Zoll-Größe, f/1.6-Blende, 24 mm Brennweite und optischer Bildstabilisierung. Dieser LOFIC-Sensor soll laut vivo einen besonders großen Dynamikumfang bieten, also Details sowohl in hellen Lichtern als auch in Schatten erhalten. Dazu kommt ein 64-MP-Periskop-Teleobjektiv mit 85 mm Brennweite, 3,5-fach optischem Zoom, OIS und einem interessanten Nahfokus ab 18 cm. Das macht die Telekamera nicht nur für Porträts und Details interessant, sondern auch für Makro-Aufnahmen. Das 50-MP-Ultraweitwinkelobjektiv mit 15 mm und 119 Grad Bildwinkel rundet das Triple-Setup ab.
Während beim Pro Max ein 200-MP-Sensor sitzt und hier „nur“ 64 Megapixel verfügbar sind, so bleibt die 1/2-Zoll-LYTIA-610-Einheit im Pro ein brandneuer von vivo und Sony gemeinsam entwickelter Sensor. Das ist ein ernstzunehmendes Tele-Modul mit weniger Auflösung, aber mit der selben grundlegenden Kamera-Kompetenz. Bei Videos ist das X500 Pro ambitioniert: 8K mit 30 fps, 4K mit bis zu 240 fps, 10-Bit-Log-Aufnahmen, Dolby Vision HDR sowie 17 EV TrueDynamic Log stehen zur Verfügung. Das ist ein Paket, das deutlich über dem liegt, was viele für Social-Media-Content benötigen, und genau darauf zielt vivo ab. Wer professionell oder semi-professionell filmt, bekommt hier Werkzeuge, die sonst bei dedizierten Kamera-Phones zu finden sind.
Über den Telekonverter
So wie auch bei der hochpreisigen Kamera-Konkurrenz aus dem Hause OPPO (wir berichteten ausführlich) gibt es auch beim vivo X500 Pro und Pro Max die Möglichkeit, einen Telekonverter (200 mm: 299,- Euro, 400 mm: 459,- Euro) dazu zu erstehen. Größeres Objektiv, mehr Licht, schärfere Bilder und somit auch höhere Zoomstufen sind dadurch möglich. Während das Smartphone selbst schon Zoomstufen von bis zu 100x digital anbietet, scheint das zunächst ja gar nicht notwendig zu sein. Damit einhergehend werden die Ergebnisse auch stärker mit KI verbessert, oder eher versucht zu verbessert. Während man bei regulären Zoomfaktoren wie 20x oder 30x und bei schönen Regelmäßigkeiten noch gute Ergebnisse bekommt, wird es darüber hinaus wie üblich eine Wundertüte.
Ganz rechts: Das Original.
Hier greift dann der Telekonverter ins Geschehen ein. Wer mit dem nötigen Kleingeld das Extra-Tool erwirbt, bekommt damit die Gelegenheit, auch mehrere Meter weit entfernte Motive problemlos in den Fokus zu rücken. Dass durch die größere Linse mehr Licht und somit mehr Information auf den Sensor fällt, liegt dabei auf der Hand und sorgt für richtig gute Ergebnisse. Selbst die ansonsten sehr anspruchsvolle Nightography wird damit fast schon zum Klacks. Gleichzeitig wird das X500 Pro zwar damit von der Gewichtsverteilung her recht kopflastig, aber da ihr die Gerätschaft insgesamt dann besser halten könnt, schießt ihr automatisch stabiler als rein mit dem Smartphone. Eine clevere Investition für alle, die es ernst mit Fotos und Videos meinen!
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Die Leistung des vivo X500 Pro
Mit einem starken Prozessor ausgestattet und einem tollen Display, da kann ja eigentlich nichts passieren, richtig? Zwischen Diablo Immortal und anderen Games fand ich schnell heraus, dass das vivo X500 Pro zu Recht oben rangieren möchte. Fast schon langweilte sich das Gerät mit den Aufgaben, die ich ihm stellte, allerdings wurde es gerne mal wärmer unter der Kamerainsel. Wer sich mit dem Detail befasst und die Entwicklerfunktionen freischaltet, kann auch sehen, dass beim LTPO-Display (also beim Wechsel zwischen 1 und 144 Hz Bildrate) ein wenig Potential nach oben herrscht. Selten befindet man sich auf 1 Hertz, sehr oft auf 120 und nur manchmal auf 60 Bilder pro Sekunde, 45 sind es bei der Rechner-App. Da geht noch mehr!
Um das Ganze auch ein wenig vergleichbar zu machen, musste selbstverständlich Geekbench 7 ran. Hier wurden Punktzahlen von 3041 (single), 9798 (multi) und 19204 (GPU) gemessen, das reicht für die absolute Oberklasse im Android-Direktvergleich. Damit das auch lange so bleibt, fasst der Akku 6.510 mAh und hält auch den forderndsten Tag durch. Beim Laden gibt es nichts zu meckern: 90 W kabelgebunden, 40 W kabellos, dazu Reverse-Wireless- und Reverse-Wired-Charging. Das bedeutet, ihr könnt nicht nur das X500 Pro selbst schnell aufladen, sondern auch Kopfhörer, Smartwatch und mehr mit Energie versorgen. Im Testzeitraum war übrigens die Software-Version PD2608GF_EX_A_17.0.21.13.W30 aktuell, und die Updates waren vom 1. September 2026.
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Software und der liebe Preis
Ab Werk läuft OriginOS 7 basierend auf Android 17, mit Zusage von bis zu fünf großen OS-Updates. OriginOS legt laut vivo besonderen Fokus auf Flüssigkeit und Ressourcenmanagement. Das ist genau das, was man bei einem Gerät mit 144-Hz-Display und leistungsstarkem Chip erwartet. Bei der Konnektivität fehlt es an nichts: 5G, eSIM, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4/6.0 mit aptX HD und LHDC 5, NFC sowie ein Infrarot-Port. Der Ultraschall-Fingerprint-Sensor unter dem Display und Stereo-Lautsprecher runden das Paket ab. Zu seinem Preis von 1.399,- Euro (für 512 GB Speicher und 12 GB Arbeitsspeicher) muss ich sagen:
Ja, das Premium-Preisschild passt zum Premium-Produkt. Im Vergleich zum X500 Pro Max, das mit größerem Display, größerem Akku und stärkerem Tele aufwartet, ist das Pro die vernünftigere Wahl für alle, die Kompaktheit schätzen, ohne auf Flaggschiff-Leistung verzichten zu wollen. Im Jahr 2026 wird es wohl kein potenteres Android-Smartphone mehr geben, nur magnetisches kabelloses Laden gibt es hier nicht! Dafür könnt ihr aus drei Farben wählen, die da sind: Moonlit Black, Starry Gray und Sunny White.
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Die Technik des X500 Pro
Das vivo X500 Pro ist, wie wir bereits im gesamten Testbericht immer wieder hervorgehoben haben, ein kompaktes High-End-Smartphone. Der Bildschirm ist ein 6,36-Zoll-LTPO-AMOLED-Display (1216 × 2660 Pixel, 144 Hz, bis 4500 Nits Spitzenhelligkeit, HDR10+ und Dolby Vision). Es misst 151,8 × 71,9 × 8,1 mm, wiegt 192 g und ist nach IP68/IP69 staub- und wassergeschützt. Angetrieben wird das Handy vom MediaTek Dimensity 9600 Pro im 2-nm-Fertigungsverfahren, kombiniert mit 12 GB LPDDR5X-RAM sowie 256 GB, 512 GB oder 1 TB UFS-4.1-Speicher. Als Software läuft Android 17 mit OriginOS 7, Hersteller vivo verspricht bis zu fünf große Updates.
Die Kameraausstattung umfasst hinten eine 50-MP-Hauptkamera (Sony LYT-L910, 1/1,28″, f/1,6, OIS, LOFIC), eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera (f/2,0) und eine 64-MP-Periskop-Telekamera (Sony LYT-610, 85 mm, 3,5-fach optischer Zoom, OIS), vorn sitzt eine 50-MP-Selfie-Kamera. Video ist bis 8K/30 fps möglich, zudem werden 4K mit bis zu 240 fps sowie Log- und Dolby-Vision-Aufnahmen unterstützt. Der 6510-mAh-Silizium-Kohlenstoff-Akku lädt kabelgebunden mit bis zu 90 W und kabellos mit 40 W, Reverse Charging ist ebenfalls vorhanden. Zur Konnektivität gehören 5G, eSIM, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4/6.0, NFC, Infrarot und USB-C.
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Kamera in der Hosentasche
Das vivo X500 Pro ist kein Kompromiss, sondern ein bewusst kompaktes Flaggschiff, das dort punktet, wo es zählt: Display, Leistung, Kamera und Akku. Wer ein großes Pro Max nicht braucht oder will, bekommt hier ein Gerät, das in fast allen Belangen mithält und dabei deutlich handlicher bleibt. Die Kombination aus Sony-LYTIA-L910-Hauptsensor, 3,5-fach-Tele mit Makro-Fähigkeit und professionellen Video-Optionen macht es besonders interessant für Foto- und Video-Fans. Hinzu kommen 144-Hz-Display, 90-W-Laden und ein Akku, der trotz kompakterer Bauweise großzügig dimensioniert ist.
Kritisch anzumerken bleibt: Wer maximale Tele-Leistung oder den größten Akku will, sollte einen Blick auf das X500 Pro Max werfen. Und wer ein Gerät mit besonders großem Display sucht, wird mit dem 6,36-Zoll-Panel des Pro vielleicht nicht glücklich. Zudem, aber das kennen wohl nur iPhone-User wirklich, gibt es kein magnetisches kabelloses Laden via MagSafe beziehungsweise Qi2.2. Für alle anderen stellt das vivo X500 Pro jedoch eine äußerst überzeugende Option, denn es ist ein Kamera-Phone im kompakten Format, das es so auf dem Markt derzeit nur selten gibt. Was haltet ihr von diesem Produkt?