Ultimate Ears Blast im Test – Die nächste Poolparty kann kommen

von Marianne Kräuter 14.04.2018

Gerade rechtzeitig vor Eröffnung der Outdoor-Saison hatte ich Gelegenheit den wasserfesten Bluetooth-Lautsprecher Ultimate Ears Blast zu testen. Und ich kann bereits vorweg nehmen: Bei der nächsten Poolparty darf der Blast nicht fehlen!

ultimate ears blast - beyond pixels

Das kleine Schwarze

Bereits der Ersteindruck des Blast fällt positiv aus: Der kleine Lautsprecher, der in sechs Farben erhältlich ist, kommt in einer gut gepolsterten Box, die außen herrlich bunt gestaltet ist und einem damit bereits vermitteln will, wie viel verrückter Spaß in ihr steckt. Das Design des Lautsprechers selbst ist schlicht und stylisch aber dennoch funktional.

Neben dem Blast selbst befindet sich noch ein Aufladekabel samt Adapter für die Steckdose und eine Kurzanleitung in der Packung. Geht der Akku zur Neige, biegt man am unteren Ende des Zylinders die dicke Gummilasche zur Seite, unter der sich der Stecker verbirgt, oder schraubt gleich die schwarze Kappe ab, die den Gummiring an seinem Platz hält, ehe man den Blast ansteckt.

Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen - Ultimate Ears Blast

Alternativ kann der Blast auch mit einem separat erhältlichen Zusatzprodukt, der Docking-Station „Power-Up“, aufgeladen werden. Diese kommt in einem kleinen, flachen Paket mit einem speziellen Aufsatz für den Blast. Um diesen Zusatz zu nutzen, ersetzt man einfach den schwarzen Pin auf der Unterseite des Lautsprechers durch den hier enthaltenen metallenen Aufsatz. Nun kann man den Blast einfach auf die Kontakte der ans Stromnetz angeschlossenen Dockingstation stellen, und schon wird er aufgeladen. Ein kleines Lämpchen auf der Seite der Docking-Station zeigt an, wann der Lautsprecher vollständig geladen ist.

Vielfältige Steuerung

Wer sich die entsprechende App aufs Smartphone lädt, kann den Blast als Alexa-fähiges Gerät bequem sprachsteuern, ohne dafür Echo oder Dot zu benötigen. Oder man verbindet den Blast ganz einfach per Bluetooth mit Smartphone, Tablet und Co. Dazu drückt man auf den Connect-Knopf des Blasts – das ist ein kleiner Knopf hinter dem großen Einschaltsymbol auf der oberen Seite des Lautsprechers – bis ein bongoartiges Geräusch ertönt und schon wird der Lautsprecher von den Geräten automatisch erkannt und kann verbunden werden. Die Musiklautstärke kann mittels zwei großer Tasten auf der Seite des Lautsprechers geregelt werden. Mehr als die erwähnten vier Tasten gibt (und braucht) es nicht.

ultimate ears blast - beyondpixels

Keine Angst vor Wasser

In meinem Klangtest wusste der Blast durchaus zu überzeugen, auch wenn die Mitten ein wenig ausgeprägter sein könnten. Für einen tragbaren Lautsprecher dieser Größe ist der Sound jedoch sehr gut. Höhen und Tiefen kommen voll zur Geltung; wer also z.B. gerne Electronic hört, darf sich über ein schönes Klangerlebnis freuen.

Völlig überzeugt hat mich auch die lange Akkulaufzeit, der Blast hält wirklich den ganzen Tag durch, wobei dann selbstverständlich auch die Ladezeiten dementsprechend lang ausfallen. Und damit hören die Komfortfunktionen noch nicht auf, schließlich ist der elegante Zylinder auch bis zu einer Tiefe von 1m für eine halbe Stunde lang garantiert wasserfest. – Man braucht sich also nicht zu sorgen, wenn der Blast bei einer Party mal etwas nass wird.

ultimate ears - real lyfe foto

Fazit zum Ultimate Ears Blast

Mich hat der Blast völlig überzeugt: Der Lautsprecher lässt sich bequem über WLAN oder Bluetooth koppeln, übers Internet sprachsteuern, ist wasserfest und begeistert mit seiner langen Akkulaufzeit. Die Klangqualität der Höhen und Bässe stimmt glücklich, nur die Mitte könnte etwas mehr in den Vordergrund treten. Das ist jedoch Jammern auf hohem Niveau und dürfte in akustisch nicht idealen Umgebungen nicht weiter ins Gewicht fallen. Und als High-End-Anlage für Zuhause ist der Blast ohnehin nicht gedacht.

Hier hat Ultimate Ears ein praktisches, benutzerfreundliches und gleichzeitig stylisches Produkt abgeliefert, das den perfekten Begleiter für die Partys des Sommers bietet.

9.5

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