The Walking Vegetables – Radical Edition Test (Switch): Retro-Arcade vom Feinsten

von Mandi 06.11.2018

Die guten alten Zeiten leben dank The Walking Vegetables wieder auf. Ein Twin-Stick-Shooter mit Retro-Grafik erwartet euch hier, sogar ein Koop-Modus ist mit von der Partie! Solltet ihr die zwölf Euro für diesen Titel ausgeben? Lest hier das Review – zur offiziellen Website geht es hier!

Die Story von The Walking Vegetables

Die Geschichte ist schnell erzählt: Die Welt wird von bösartigem Gemüse angegriffen. Die Zombie-Früchte und das Zombie-Gemüse greift alles an, was es erblickt. In The Walking Vegetables müsst ihr nun das Heft in die Hand nehmen und euren Planeten retten!

Mit nichts als einer Pistole bewaffnet beginnt ihr euer Abenteuer. Nach einem kurzen Intro, das euren Protagonisten Kaffee trinkend zeigt, werdet ihr in die Einsatzbasis beordert. In einem DeLorean fährt ihr dann dorthin, und das Spiel geht los. In der Zentrale dürft ihr einiges tun.

So bekommt ihr die Befehle von eurem Chef (Welt retten), könnt einen PC benutzen (eure Talente und Fähigkeiten ausrüsten) oder aber einen Officer um Hilfe bitten (Koop-Modus). Habt ihr alles soweit fertig, betretet ihr die Straßen eurer Stadt und ballert, was das Zeug hält!

Arcade-Feeling in allen Details

Ihr beginnt eure Reise zwar mit einer Pistole und unbegrenzter Munition für sie, doch das bleibt nicht lange so. Jedes Mal, wenn ihr ein Gebiet oder ein Gebäude vom fiesen Gepflänz gesäubert habt, erhaltet ihr die Chance auf eine Schatztruhe. In dieser befindet sich Munition, manchmal ein Herz und manchmal eine neue Waffe.

Herzen und Munition bekommt ihr übrigens auch auf anderem Wege: Indem ihr Bänke, Kisten und sonstige Dekoration zerschießt, erhaltet ihr einiges an zusätzlichen Goodies. Es gibt keinen Zeitdruck in The Walking Vegetables – Radical Edition, es geht nur ums Überleben. Investiert also eure Zeit weise!

Durch einige Errungenschaften (besiegt den ersten Boss, sterbt 10 Mal, etc.) erhaltet ihr Zugriff auf gewisse Fähigkeiten. Diese lassen sich beim PC in der Einsatzzentrale ausrüsten, und diese speichern sich über Spieldurchgänge hinweg! Denn wenn ihr gestorben seid, müsst ihr The Walking Vegetables von vorne beginnen.

Die Umgebungen und die Action

Bevor ihr gegen das Mutterschiff der Früchte und des Gemüse antreten könnt, müsst ihr zunächst einige Städte säubern. Die Umgebungen sind hier recht abwechslungsreich – darüber hinaus gleicht kein Spieldurchgang dem anderen in The Walking Vegetables – Radical Edition.

Natürlich bleibt das Spielprinzip immer gleich, auch bei den Bossen werdet ihr stets auf die gleichen treffen. Doch genau dieses System lässt jede Runde The Walking Vegetables spaßig werden. Der Spaß beim Spielen ähnelt fast schon jenem von Broforce – und das meine ich als großes Lob!

Jedes Gebiet muss solange erforscht werden, bis ihr einem Mike Glotzkowski-ähnlichen Alien begegnet. Nach dem Sieg kommt ihr zum Boss, so kommt ihr voran! Ihr könnt in gewissen Umgebungen auch Einkäufe tätigen, beispielsweise neue Waffen und Munition besorgen, oder aber eure Koop-Verstärkung wiederbeleben. Vorsicht: Alles wird immer teurer…

Die Technik von The Walking Vegetables – Radical Edition

Die Grafik ist Retro-Feeling pur. Die Effekte und die gesamten Umgebungen wollen gar keinen Fotorealismus versprühen, sondern sind nur Mittel zum Zweck. Das funktioniert wunderbar, und nach einer kurzen Einspielphase macht The Walking Vegetables so richtig Spaß.

Bei der Sound-Abteilung ist ebenso alles in bester Ordnung. Ohne zu glänzen, versorgt euch das Game mit ganz schön viel Umgebungsklang. Je mehr gerade am Screen los ist, umso mehr gibt es klarerweise auf die Ohren! Wenn Bazooka und schweres MG im Einklang fiese Paprikas killen, müsst ihr schon mal leiser drehen.

Die Steuerung ist gut gelungen. Als Dual-Stick-Shooter muss hier The Walking Vegetables auch funktionieren, ansonsten wäre der Koop-Modus voller Frust. Ist er aber nicht – das einzige, was man dem Spiel wirklich vorwerfen kann, ist die im Stress schwierige Erkennung eures eigenen Charakters. Abgesehen davon passt alles!

Fazit zu The Walking Vegetables: Freches Früchtchen

Für gerade mal 13 Euro erhaltet ihr ein echtes Juwel für die Nintendo Switch. Man mag die familienfreundliche Konsole vielleicht nicht gleich für die Plattform Nummer 1 für ein Shooter-Game halten, doch das bunte The Walking Vegetables – Radical Edition passt wunderbar zur Konsole.

Die Grafik, der Sound, sogar die schlechten Wortwitze mit Gemüse und Früchten versprühen grandioses Retro-Feeling. Das Spiel ist allerdings nicht gerade einfach geraten, das ist jedem Arcade-Fan gleich bewusst. Hier gilt es, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen zu zeigen.

Mit jedem Spieldurchlauf wird The Walking Vegetables ein Stück weit leichter, und mit einer kompetenten Unterstützung spielt sich das Game nochmals lustiger und unterhaltender. Wenn ihr relativ anspruchslose Unterhaltung für mehrere Abende sucht, holt euch The Walking Vegetables – Radical Edition. Seid ihr radi genug?

Wertung: 8.0 Pixel

für The Walking Vegetables – Radical Edition Test (Switch): Retro-Arcade vom Feinsten von Mandi

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