The Seven Deadly Sins Staffel 3 Test: Die Rückkehr der Gebote

von Stefan Hohenwarter 19.10.2020

Nach dem gelungenen Debüt kehren die sieben Todsünden mit der neuen Story-Staffel auf DVD und Blu-ray zurück in die heimischen Wohnzimmer – Wie gut mir die neue Staffel gefällt, erfahrt ihr in meinem The Seven Deadly Sins Staffel 3 Test.

The Seven Deadly Sins Staffel 3 Test

Facts

  • Genre: Action, Adventure, Fantasy
  • Studio: peppermint anime
  • Regisseur: Jouji Furuta
  • Veröffentlichung: März – Oktober 2020

Background

Erinnern wir uns nochmals an die erste Staffel zurück: Ein schwacher Ritter betritt den „Wildschwein Hut“ und fällt Meliodas regelrecht in die Arme. Wie sich herausstellt, handelt es sich hierbei um die Prinzessin des Königreichs, die auf der Suche nach den Seven Deadly Sins ist, um der Herrschaft der Heiligen Ritter ein Ende zu bereiten. So machen sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach den weiteren Mitgliedern der Sins und sie werden sehr bald fündig. Im Verlauf der ersten Staffel kommt nahezu die gesamte Band wieder zusammen und es gelingt einer Allianz aus guten Kräften, Hendrickson, der für den Schlamassel verantwortlich ist, zu besiegen. Er kann allerdings unbemerkt fliehen.

Nach dem kurzen Fillerarc “Anzeichen eines Heiligen Krieges”, der auf Netflix als Staffel 2 gelistetet ist, geht es in der dritten Staffel Story-technisch wieder voll zur Sache. Nachdem es Meliodas & Co. am Ende der ersten Staffel gelingt, Hendrickson zu besiegen, scheint Ruhe und Frieden im Land einzukehren. Doch handelt es sich hier nur um die Ruhe vor dem Sturm, denn graue Wolken ziehen am Himmel auf. Hier geht’s zu meinem Test der ersten Staffel. Falls ihr die Serie auf Netflix verfolgt, sollte euch die Zählweise nicht weiter stören. Alle anderen sehen den zuvor genannten Filler-Arc nicht als eigene Staffel, womit die Rückkehr der Gebote in deren Zählweise die zweite offizielle Staffel ist. Abseits von der Namensverwirrung bescherte Netflix im Sommer dieses Jahres den Fans der Todsünden bereits die vierte Staffel, die ihr hier auf Netflix findet.

Worum geht’s?

Am Ende von Staffel 1 schafft es Meliodas mit einer waghalsigen Aktion Hendrickson zu besiegen, doch dieser kann unbemerkt in ein entferntes Land fliehen. Als er wieder zu sich kommt, erblickt er seinen einstigen Weggefährten Dreyfus. Doch damit nicht genug, er spürt eine einschüchternde magische Energie rund um Dreyfus. An anderer Stelle werden die Todsünden vom König ausgezeichnet – immerhin haben sie das Königreich unter Einsatz ihres Lebens gerettet. So dankbar der König auch ist, so skeptisch sind so manche Ritter bei der Verleihung. Sie würden gerne selbst sehen, wie stark Meliodas ist. Der Beweis ist kurz darauf angetreten. Doch schon nach kürzester Zeit wird klar, dass selbst die übermenschlichen Kräfte von Meliodas & Co. für die neu aufgetauchte Bedrohung aus dem Dämonenreich nicht reichen wird. Wird es den Sins gelingen, den Geboten aus der Dämonenwelt Einhalt zu gebieten? Das findet ihr am Besten selbst heraus.

Extras: Ausbaufähig

Während andere Animes wie zum Beispiel Attack on Titan oder Fairy Tail auch mit physischen Extras in allen Boxen an den Start gehen, erwarten euch bei The Seven Deadly Sins Staffel 3 immer die selben langweiligen Bonusinhalten, die da wären: ein Trailer sowie Clean Opening und Ending. Schade, hier wäre meiner Meinung nach definitiv mehr möglich gewesen.

Synchronisation: Alles beim Alten

Ich bin ein großer Fan der deutschen Lokalisierung der ersten Staffel. Ich fand alle Stimmen sehr gut ausgewählt und die Synchronisation auf einem sehr hohen Niveau. Und daran ändert sich auch in Staffel 3 nichts – alle SynchronsprecherInnen sind wieder mit an Bord, weshalb man gleich mit Folge 1 wieder voll in das Königreich Liones eintauchen kann.

The Seven Deadly Sins Staffel 3 Test-Fazit

Endlich geht es auch auf DVD und Blu-ray mit den Seven Deadly Sins weiter – nach dem kurzen Intermezzo der Filler-Season “Anzeichen eines heiligen Krieges” kann ich euch sagen, dass ihr euch auf eine gelungene Weiterführung der Geschichte freuen könnt. Die zehn Gebote sind böse, herzlos und bärenstark. Damit die Sins hier eine Chance haben, müssen sie alle über sich hinauswachsen und alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Ob das gelingt, findet ihr aber am Besten selbst heraus. Wie auch in der Debütstaffel punktet auch die neue Staffel mit jeder Menge Action, coolen Charakteren (auf beiden Seiten) sowie einer guten Prise Humor. Ich freue mich ganz besonders, dass alle SynchronsprecherInnen aus der ersten Staffel wieder verpflichtet werden konnten, da so ein Wiedereinfinden in die Welt leichter fällt. Anders verhält es sich für mich allerdings bei den Extras. Auch wenn ein Volume “nur” mit rund 30 Euro zu buche schlägt, vermisse ich das ein oder andere Goodie für die Fans – wenn es rein um die Story und die Geschichte geht, könnte man auch zum Netflix-Streamingangebot der Serie greifen. Dennoch kann ich es kaum erwarten, die Staffel 4, die bereits auf Netflix verfügbar ist, vermutlich nächstes Jahr in meinen Händen zu halten.

Wertung: 8.5 Pixel

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