Steam Deck nach Preiserhöhung: Nachfrage komplett eingebrochen
In Nachrichten, die niemanden überraschen: Das teurer gewordene Steam Deck verkauft sich fortan schlechter. Viel weniger als zuvor!
Teures Steam Deck, kaum mehr Fans
Wir alle wussten, dass die Preiserhöhung von Steam Deck Konsequenzen haben würde, und jetzt deuten neue Schätzungen darauf hin, dass die Auswirkungen noch größer waren als erwartet. Im Mai erhöhte Valve den Preis des 512 GB Steam Deck von 549,- Euro auf 779,- Euro, während das 1-TB-Modell von 679,- Euro auf 919,- Euro stieg, was Preiserhöhungen von 35 % bzw. 42 % entspricht. Wie erwartet scheinen diese höheren Preise der Nachfrage geschadet zu haben. Nach Schätzungen, die von Boiling Steam veröffentlicht wurden, sind die Verkäufe von Steam Deck seit der Einführung der Preisänderungen um 82 % gesunken. Um diese Schätzung zu erreichen, analysierte die Verkaufsstelle die Steam-Umsatzrangliste, den durchschnittlichen Verkaufspreis und die Umsatzaufteilung zwischen verschiedenen Steam Deck-Modellen.
Es stützte sich auch auf Daten von SteamDB, die zeigten, dass der Handheld stetig seine Position auf der Bestsellerliste von Steam verlor. Boiling Steam schätzt, dass das Steam Deck, als es auf Steam den vierten oder fünften Platz belegte, zwischen 6 und 10 Millionen Dollar wöchentliche Einnahmen erzielte. Mit seiner aktuellen Position zwischen Platz 10 und 15 wird der wöchentliche Umsatz auf zwischen 1,2 und 2,5 Millionen US-Dollar geschätzt. Basierend auf diesen Zahlen schätzt die Studie, dass der wöchentliche Verkauf von Steam Deck zuvor zwischen 11.000 und 18.000 Einheiten lag. Seit der Preiserhöhung wird angenommen, dass diese Zahl auf zwischen 1.400 und 3.000 Einheiten pro Woche gesunken ist, was einem geschätzten Rückgang von 82 % entspricht. Wahrlich keine guten Zeiten mehr für Neuanschaffungen, was sagt ihr?
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