Samsung Galaxy S26 Ultra: Ein Flaggschiff zum entsprechenden Preis

von Mandi 22.04.2026

Groß, schwer, stark und sogar ein Feature, das sonst niemand hat: Das Samsung Galaxy S26 Ultra bedient sehr viele Feinheiten!

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Machen wir uns nichts vor: Das Galaxy S26 Ultra ist ein bockstarkes, sehr rundes Android-Flaggschiff, so wie jedes Jahr. Was ist 2026 neu? Dieses Gerät möchte vor allem mit seinem neuen Privacy Display, der helleren 200‑MP-Kamera und dem starken Snapdragon‑Chip überzeugen. Wie so oft gilt jedoch: Wer bereits ein S25 Ultra besitzt, bekommt spürbare, aber keine zwingenden Gründe zum Upgrade, alle anderen Highend-Fans finden hier eines der komplettesten Smartphones 2026. Samsung selbst positioniert das Galaxy S26 Ultra als AI-Smartphone mit der „hellsten Kamera“, aber auch andere Neuheiten haben ihren Weg in dieses Gerät gefunden. Natürlich gibt es technische Ausstattung satt.

Damit nicht genug, es ist das erste Galaxy mit integriertem Privacy Display, also einem Bildschirm, der neugierige Blicke von der Seite erschwert. Auf dem Papier kombiniert es ein 6,9‑Zoll‑Dynamic‑AMOLED‑2X‑Panel, den maßgeschneiderten Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, einen 5.000‑mAh‑Akku mit 60‑Watt‑Laden und eine Quad-Kamera mit 200 Megapixeln. Insgesamt wirkt das Paket extrem ausgereift: Display, Performance und Kamera spielen klar in der Oberliga, die neue Datenschutzanzeige hebt das Gerät aber stärker vom Vorgänger ab als viele der übrigen Hardware‑Updates. Gleichzeitig bleibt der Einstiegspreis von 1.449,- Euro (256 GB) ein echter Preis-Hammer. Packen wir es aus!

Der erste Eindruck des Geräts

Mit 7,9 Millimetern und 214 Gramm ist das Samsung Galaxy S26 Ultra das bislang dünnste und leichteste Ultra-Modell. Keine Frage: Das merkt man sofort, wenn man aktuelle und ältere Ultras nebeneinander in die Hand nimmt. Man kann das deutlich angenehmere Handgefühl, ohne dass sich das Gerät fragil anfühlt, durchaus schon mal lobend erwähnen. Gleichzeitig bleibt das Gerät aber auch richtig groß, dafür sorgt halt die Bildschirmdiagonale von 6,9 Zoll.

Der neue Rahmen aus Armor Aluminum und Gorilla‑Glas vorne wie hinten sorgt für ein hochwertiges, eher kantiges, aber gut austariertes Design. Dabei bleibt die IP68‑Zertifizierung beim Staub- und Wasserschutz selbstverständlich. Das überarbeitete „Ambient Island“-Kameradesign lässt die Linsen weniger weit aus dem Gehäuse ragen, sodass der Kamerabuckel deutlich dezenter wirkt als bei manchen chinesischen Konkurrenten. Die Power ist aber definitiv da!

Starke Kameras

Der Star des Kamera-Setups bleibt die 200‑MP‑Hauptkamera mit jetzt deutlich lichtstärkerer Blende von f/1.4, laut Samsung rund 47 Prozent mehr Licht im Vergleich zum Vorgänger. Wenn man etwas ausprobiert, kommen hier sehr scharfe, detailreiche Fotos mit natürlicherer Farbabstimmung als in früheren Generationen raus, dazu bekommt ihr eine sichtbar bessere Low‑Light‑Performance. Beim Telebereich fährt das S26 Ultra groß auf: 3‑fach‑Zoom mit 10‑MP‑Tele und 5‑fach‑Periskop mit 50 MP, kombiniert mit AI‑Zoom bis 100‑fach. Vor allem der 5‑fach‑Zoom überzeugt in Reviews mit hoher Schärfe und relativ stabiler Bildqualität bis etwa 10‑ bis 15‑fach, darüber wird es aber mehr zu einem Gimmick als zu einem verlässlichen Fototool.

Bei Video steigt Samsung weiter voll aufs Gas: 8K‑Aufnahme mit bis zu 30 fps, 4K mit 60 fps, HDR‑Optionen und ein stark verbesserter „Super Steady“-Modus stehen auf der Habenseite. Die neue horizontale Verriegelung hält das Bild auch bei 360‑Grad‑Drehungen waagrecht, was vor allem beim Filmen im Gehen oder Laufen überraschend stabil wirkt. Anderswo heißt das Action-Modus, aber hier gibt es ebenfalls viel Positives zu bemerken. In Kombination mit der besseren Low‑Light‑Performance und der AI‑gestützten Rauschreduzierung entstehen sehr helle, klare Nachtvideos, die im Android‑Lager ganz vorne mitspielen. Wer viel filmt, freut sich zudem über Samsungs Advanced‑Codecs und die breite Auswahl an Pro‑Video‑Features. Hier seid ihr gut abgedeckt!

Das (private) Display

Das 6,9‑Zoll‑Dynamic‑AMOLED‑2X‑Panel bietet eine QHD+‑Auflösung von 3.120 × 1.440 Pixeln, LTPO‑Adaptive‑Sync zwischen 1 und 120 Hz und eine maximale Helligkeit von bis zu 2.600 Nits. In Tests zeigt sich das Display extrem scharf, farbkräftig und vor allem im Freien hervorragend ablesbar, selbst bei direkter Sonne. Perfekt! Dank der überarbeiteten mDNIe‑Bildengine fällt zudem die Farbkalibrierung natürlicher und gleichzeitig knackiger aus, was in Kombination mit HDR‑Inhalten und hohen Bildwiederholraten für ein starkes Streaming‑ und Gaming‑Erlebnis sorgt. Die Stereo-Lautsprecher liefern jederzeit eine sehr gute Lautstärke und ordentliche Bühne, ohne ganz an dedizierte Audio‑Phones heranzureichen.

Das spannendste Alleinstellungsmerkmal ist das Privacy Display: Aktiviert ihr den Modus, werden Pixel so angesteuert, dass der Inhalt frontal klar bleibt, aber seitlich stark dunkler wird bzw. ausbleicht. Zug-, U‑Bahn- und Büro-Mitlesende sehen also hauptsächlich graue Flächen. In Tests funktioniert das zuverlässig und macht tatsächlich einen Unterschied, wenn man viel unterwegs am Smartphone arbeitet oder Banking‑Apps nutzt. Ihr könnt festlegen, ob der Schutz immer aktiv ist, nur bei bestimmten Apps oder ausschließlich beim Eingeben von PINs, Passwörtern und im sicheren Ordner. Dafür leidet die Bildqualität minimal beim „Maximalen Privatsphärenschutz“; wenn ihr öfters anderen Inhalte zeigt, bleibt das Feature aus.

Samsung Galaxy S26 Ultra im Alltag

Leistungstechnisch gehört das S26 Ultra erwartungsgemäß zu den schnellsten Android‑Smartphones am Markt: Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy stemmt selbst schwere Games, 8K‑Video und paralleles Multitasking ohne ins Schwitzen zu geraten. In Benchmarks und Praxistests liegen CPU und GPU konstant auf Spitzenniveau, Einbrüche durch Throttling bleiben dank neuer Vapor‑Chamber-Kühlung moderat. Geekbench 6 liefert Zahlen von 3709 (single), 11182 (multi) und 25425 (GPU) – absolute Spitze im Android-Direktvergleich. Samsung vergrößerte die Vapor‑Chamber und spricht von rund 21 Prozent besserer thermischer Performance. Im Klartext: In längeren Gaming‑Sessions bleibt das Gerät zwar spürbar warm, aber deutlich stabiler als frühere Ultra‑Generationen. Raytracing in unterstützten Games und generell hohe Framerates laufen flüssig, wobei die starke NPU auch AI‑Features und Bildverarbeitung entlastet.

Softwareseitig setzt Samsung auf Android 16 mit One UI 8.5 und einer breiten Palette an Galaxy‑AI‑Funktionen von Photo Assist über Creative Studio bis hin zu Now Nudge und Now Brief, wer es will. Photo Assist erlaubt es, per Texteingabe Objekte zu verschieben oder zu entfernen, Hintergründe zu füllen oder Bilder automatisch zu optimieren, während Creative Studio aus Skizzen und Beschreibungen Sticker und Grafiken generiert. Now Nudge und Now Brief fungieren als kontextuelle Assistenten, schlagen Kalenderaktionen, Bildvorschläge oder Zusammenfassungen vor und lernen mit der Zeit eure Routinen. Viele der spannenden AI‑Features setzen einen Samsung‑Account voraus, was flächendeckend als unschöne Hürde und Datenschutz‑Fragezeichen wahrgenommen wird. Samsung verspricht dafür insgesamt bis zu sieben Jahre Updates, was das Galaxy S26 Ultra zu einem der langlebigsten Android‑Phones macht.

S Pen und was sonst noch auffiel

Ja, ihr bekommt etwas für euer Geld. Der S Pen bleibt das klare Alleinstellungsmerkmal der Ultra‑Reihe und sitzt wie gewohnt im Gehäuse. Zeichnen, Notizen, Screenshots kommentieren. All das funktioniert präzise und mit geringer Latenz, was das S26 Ultra weiterhin zur Lieblingsoption für Stylus‑Fans macht. Allerdings verzichtet Samsung erneut auf Bluetooth im S Pen, wodurch Features wie der Einsatz als Fernauslöser oder Präsentationsklicker wegfallen. Im Alltag mag das für viele verschmerzbar sein, in einem Gerät dieser Preisklasse wirkt es dennoch wie eine etwas unzweckmäßige Sparmaßnahme.

Bei der Laufzeit liefert das Samsung Galaxy S26 Ultra genau das, was man von ihm erwartet: In Tests hält das Gerät bei gemischter Nutzung knapp einen wirklich intensiven Tag durch, im Dauerbetrieb sind rund 21 Stunden möglich. Insgesamt ist es solide, stellt aber keinen neuen Rekord auf. Der 5.000‑mAh‑Akku profitiert dabei vom effizienteren SoC und dem adaptiven Display, ohne Zaubertricks zu vollbringen. Der größere Sprung findet beim Laden statt: Mit bis zu 60 Watt kabelgebunden schafft das S26 Ultra laut Samsung bis zu 75 Prozent in etwa 30 Minuten. Kabellos bleibt es bei 25 Watt, und während die Geschwindigkeit (Qi2.2) in Ordnung ist, stört mich das fehlende MagSafe-Feature.

Die Technik des Ultra

Unter der Haube steckt der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, eine leicht höher getaktete Spezialversion mit etwa 19 Prozent schnellerer CPU, 24 Prozent mehr GPU‑Leistung und rund 39 Prozent stärkerer NPU im Vergleich zum S25 Ultra. Dazu gibt es 256, 512 (jeweils 12 GB RAM) oder 1 TB Speicher mit 16 GB RAM, das ist alles eine Frage des Preises. Erweiterbar ist dieser wie mittlerweile im Jahre 2026 gewohnt nicht.

Beim Akku bleibt Samsung bei 5.000 mAh, kombiniert das aber endlich mit 60‑Watt‑Super‑Fast‑Charging und 25‑Watt‑Wireless‑Charging. Im Kamera-Cluster warten eine 200‑MP‑Hauptkamera, ein 50‑MP‑Ultraweitwinkel, ein 10‑MP‑Tele mit 3‑fach‑Zoom und ein 50‑MP‑Periskop-Tele mit 5‑fach‑Zoom bis hinauf zu 100‑fach digitalem Space Zoom. Insgesamt gibt es die Farben Cobalt Violet, Sky Blue, Black, White, Silver Shadow und Pink Gold.

Richtig stark und richtig teuer

Es gibt einfach keine kleinere Version davon: Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist eines der komplettesten Smartphones am Markt. Es punktet mit hervorragendem Display, sehr starker Kamera, hoher Performance, gutem Akku, S Pen und einem echten Alleinstellungsmerkmal namens Privacy Display. Gleichzeitig ist es eher ein Feinschliff als ein völlig neuer Wurf, habt ihr ein Vorgängermodell, müsst ihr da wirklich kein Upgrade vornehmen. Das ist aber auch gar nicht so gedacht!

Wer von älteren Geräten, einem anderen Android-Smartphone oder dem iPhone kommt und ein kompromissarmes Android‑Topmodell sucht, findet hier ein extrem starkes Gesamtpaket. Das setzt allerdings auch voraus, dass ihr bereit seid, den hohen Einstiegspreis ab 1.449,- Euro zu zahlen und mit Samsungs AI‑ und Account‑Strategie zu leben. Für alle anderen gilt: Das Samsung Galaxy S26 Ultra zeigt sehr schön, wie ein Highend‑Android-Gerät 2026 auszusehen hat!

Wertung: 9.0 Pixel

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