OPPO Reno15 Pro 5G Test: Kompakt, elegant und ganz schön oho

von Mandi 03.02.2026

Ein neues Jahr, ein neues Smartphone: Mit dem OPPO Reno15 Pro 5G liefert der Hersteller ab. Was kann das Gerät?

Das ist aktuell: Die OPPO Reno15-Serie ist ab sofort in verschiedenen Farben verfügbar, darunter Aurora Blue, Aurora White, Dusk Brown und Twilight Blue, wobei die spezifischen Farboptionen je nach Modell variieren. Die Preise liegen bei 799,- Euro für das Reno15 Pro, 629,- Euro für das Reno15 5G, 499,- Euro für das Reno15 FS und 419,- Euro für das Reno15 F. Die Serie wird über die offizielle OPPO-Website, 0815 und MediaMarkt.at erhältlich sein. In diesem Testbericht widmen wir uns dem Flaggschiff-Gerät des Unternehmens!

Über das OPPO Reno15 Pro 5G

Das OPPO Reno15 Pro 5G (hier geht’s zur Website) ist ein Premium-Smartphone der chinesischen Marke OPPO, das sich in einem bewährten Format von 6,32 Zoll bewegt – eine bewusste Verringerung gegenüber der Serie, die normalerweise eher im 6,7-Zoll-Bereich zu finden ist. Der Hersteller selbst wirbt mit seiner neu entwickelten „Reno Portrait Engine“, die Porträts durch intelligente Optimierung über fünf Dimensionen – Helligkeit, Klarheit, Reinheit, Detail und Natürlichkeit – realistischer gestalten soll. Das ist aber noch nicht alles, denn der Fokus auf Kreative soll überall so richtig deutlich werden.

Der Stolz des Unternehmens gilt der Triple-Kamera mit einer beachtlichen 200-Megapixel-Hauptsensorik, ergänzt um einen 3,5x optischen Telekonverter und einen 50-Megapixel-Ultraweitwinkel. Das Reno15 Pro positioniert sich als kompaktes Gerät ohne Kompromisse – eine Philosophie, die auf den ersten Blick bestechend wirkt. Mit ColorOS 16, LTPO-AMOLED-Display und laut Herstellerangaben bis zu sechs Jahren Softwareperformanz-Garantie zielt OPPO auf eine Käuferschicht ab, die Wert auf Kompaktheit, Kameraqualität und zuverlässige Alltags-Performance legt. Packen wir das Handy aus!

Das erste Kennenlernen

Das Auspacken des OPPO Reno15 Pro fühlt sich durchdacht an. In der Box befinden sich das Smartphone selbst in einer der drei Farbvarianten – Dusk Brown, Aurora Blue oder Pearl White –, ein USB-C-Kabel und die obligatorische Dokumentation. Eine dünne, kaum merkliche Schutzfolie ist werkseitig bereits angebracht, was bei diesem Premium-Segment erwartet wird. Die Inbetriebnahme selbst ist so einfach wie bei jedem modernen Android-Gerät, da veränderte der Hersteller absolut nichts daran. Einschalten, Sprache wählen, Google-Konto verbinden, und ColorOS 16 führt euch durchs Setup-Menü. Gut für Wechsler von anderen OPPO-Geräten: Mit der „OPPO Clone“-App lassen sich alle Daten und Apps nahtlos vom alten zum neuen Gerät übertragen, das geht ganz einfach. Eher überraschend ist die Menge an vorinstallierten Apps, die man zum Teil deinstallieren oder deaktivieren muss, um ein „sauberes“ Android-Erlebnis zu haben. Diese Bloatware-Mentalität ist beim OPPO Reno15 Pro deutlich stärker ausgeprägt als bei anderen.

Die Bedienelemente sind gut erreichbar angebracht: Der Ein-/Aus-Knopf und die Lautstärkeregler sitzen an der rechten Seite auf angenehmer Höhe, und der USB-C-Anschluss sowie der SIM-Kartenschacht (Hybrid-Dual-SIM mit Nano-SIM und eSIM-Support) befinden sich unten nebst Antennen und einem Speaker-Auslass. Beim Herausfahren des Kartenschachts sind die Sperrmechaniken präzise, es gibt kein Wackeln oder unsaubere Bewegungen. Ein Kopfhörer-Klinke-Anschluss (3,5 mm) fehlt leider völlig, was für Leute, die an kabelgebundenen Kopfhörern festhalten wollen, ein Dealbreaker sein könnte. Die IP66-, IP68- und IP69-Zertifizierungen versprechen Wasser- und Staubdichtigkeit auf hohem Niveau, das Gerät hält also selbst intensivem Wasserstrahl, Heißwasser oder zeitweisem Untertauchen stand. Das Smartphone kann also die mentale Checkliste von Features gut abhaken, jetzt stellt sich die nächste Frage, wie sich das Produkt im Alltag so schlägt. Dementsprechend legen wir los und jagen das Gerät durch unsere Test-Suite!

Handhabung und Performance

Dass das OPPO Reno15 Pro 5G kleiner ist als viele andere Flaggschiff-Produkte, macht sich gleich mal bemerkbar. Mit etwa 187 Gramm (Aurora Blue) bis 188 Gramm (Dusk Brown) wiegt das Gerät merklich weniger als die Konkurrenz in Übergröße. Die Gewichtsverteilung ist dabei ausgesprochen angenehm und ausgewogen – kein Übergewicht an einer Seite, keine unangenehmen Schwerpunkt-Verlagerungen. Das Smartphone mit seiner Dicke von nur 7,99 Millimetern (Dusk Brown, Aurora Blue 8,13 Millimeter) ist dabei ein Taschenschmeichler, es rutscht problemlos in enge Hosentaschen und Jackeninnenseiten hinein. Mich persönlich freut das sehr, da ich schon immer meinen Wickel mit Geräte jenseits der 6,7 Zoll Diagonale hatte. Beim Halten in der Hand fühlt sich das Reno15 Pro sicher an.

Die ebenen Kanten sorgen dazu für einen jederzeit festen Griff, da gibt es nichts zu meckern! Der reine Alltagsbetrieb ist dabei, wie man es erwarten kann, sehr flüssig. Das Scrollen durch Social-Media-Apps erfolgt geschmeidig, App-Starts sind schnell, und der Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen geht nahtlos vonstatten. Dank ColorOS 16 mit der neuen „All-New Trinity Engine“, die Hintergrund-Prozesse intelligenter verwaltet, läuft das Gerät selbst nach intensiver Nutzung nicht in Performance-Fallen. Apropos ColorOS 16: Im Testzeitraum war die Softwareversion CPH2813_16.0.2.402 aktuell, also Android 16 mit einem aktuellen Sicherheits-Update (im Januar zum 1. Jänner 2026). Löblich! Mit seiner recht guten Ausstattung spielt sich das Gerät im Alltag und im Office.

OPPO Reno15 Pro und das Gaming

Hier muss man auch erwähnen, dass die Animationen des Betriebssystems bewusst flüssig und auch eine Spur langsamer als möglicherweise bislang gewöhnt ablaufen. Das fällt nur im Direktvergleich auf, ist aber dennoch erwähnenswert, und nun wollen wir uns der Intensivnutzung widmen. Dementsprechend wurden Games wie Diablo Immortal, Genshin Impact und neben Wuthering Waves auch das aktuellere Arknights: Endfield bemüht. Was kann man sagen? Unter dem Strich macht das Smartphone Gaming möglich, entweder könnt ihr sehr hohe Grafikeinstellungen bei hoher Bildrate genießen oder Anspruchsvolleres auch mit mittleren Einstellungen flüssig zocken.

Ein großes Lob muss der Wärmemanagement gelten: Auch unter Last, etwa ausgiebiges Gaming oder längere Video-Calls wird das Gerät nie wirklich warm, geschweige denn heiß. Die Temperaturentwicklung ist so gering, dass man es ganz bequem immer natürlich in der Hand halten kann. Eure Finger am Kameraauge werden auch unter Last nur lauwarm. OPPO hat hier offenbar eine gute thermische Isolierung verbaut, und das macht sich bemerkbar. Nach einem langen Gaming-Marathon über eine Stunde hinweg erreichte die Gerät-Oberseite maximal 32 bis 33 Grad – absolut nicht beängstigend. Beim normalen Gebrauch bleibt das Phone über die Zeit praktisch gänzlich kühl.

Kameras: Der Kernpunkt des Reno15 Pro

Das OPPO Reno15 Pro verfügt über eine Triple-Kamera-Setup auf der Rückseite: Ein 200-Megapixel-Sensor als Hauptkamera mit f/1.8-Blende, 84-Grad-Sichtfeld und 6P-Linsen-Optik (mit 2-Achsen-optischer Bildstabilisierung), ein 50-Megapixel-Telekobjektiv mit 3,5x optischer Vergrößerung und f/2.8-Blende (4P-Linsen), sowie ein 50-Megapixel-Ultraweitwinkel-Sensor mit f/2.0-Blende und 116-Grad-Sichtfeld. Frontseitig wartet ein 50-Megapixel-Autofokus-Sensor mit 100-Grad-Sichtfeld auf Selfie-Enthusiasten. Hier zeigt sich, dass OPPO den Fokus auf die Kameras äußerst ernst nimmt. Die Hauptkamera mit ihrem 200-Megapixel-Sensor liefert im normalen 50-Megapixel-Binning-Modus (2×2-Pixel-Zusammenfassung) bei Tageslicht extrem detailreiche Fotos mit hohem Kontrast und hervorragender Dynamik. Der Auto-HDR arbeitet tadellos, so sind helle und dunkle Bereiche stets ausgewogen, und das Wichtigste: Die Farbe wirkt natürlich, nicht übersättigt. Beim Zoomen zum 25-Megapixel-Modus (quadratische Pixel) bekommst du noch mehr Details. Die Ultra-High-Resolution-Option mit vollständigen 200 Megapixel wird wie gehabt nur in optimalen Lichtverhältnissen empfohlen.

Der 50-Megapixel-Ultraweitwinkel-Sensor mit 116 Grad Sichtfeld ist solide. Bei guten Lichtverhältnissen zeigt sich eine akzeptable Detailgenauigkeit, doch in HDR-Szenen mit hohem Kontrast (etwa Himmel und Gebäude gleichzeitig) wirkt die Verarbeitung manchmal überbearbeitet. Die Verzerrungskorrektur funktioniert, ist aber nicht perfekt. Der Nachtmodus ist eine echte Überraschung. Im Dunklen erscheinen die Aufnahmen ohne unerwünschtes Rauschen, mit kontrollierter Belichtung und überraschend viel Detail. Das neue Reno Portrait Engine System beeindruckt genauso: Seine Skin-Tone-Verarbeitung ist fein und differenziert, mit korrektem Farbabstich je nach Lichtsituation. Die Bokeh-Simulation beim Telekonverter (3,5x) ist flüssig und natürlich – kein knallharter Übergang zwischen Fokus und Unschärfe. Bei schwächerer Beleuchtung bleibt die Qualität stabil. Die 50-Megapixel-Frontkamera mit dem breiten 100-Grad-Sichtfeld erfasst mehr Kontext, was Gruppen-Selfies begünstigt. Seid ihr Fans von Videos, bietet das Reno15 Pro rein den Standard (4K bei 60fps), aber keinen Pro-Video-Modus oder sonstige Feinheiten. Für Fotos ist das Gerät viel eher gedacht!

Was für ein Screen

Das 6,32-Zoll-AMOLED-Display ist wirklich bemerkenswert. Mit einer Auflösung von 2.640 × 1.216 Pixeln ergeben sich exzellente 460 Pixel pro Zoll, was bedeutet, dass die Bildschärfe selbst beim genauen Hinschauen nicht zu bemängeln ist. Das Panel ist LTPO-fähig und bietet eine variable Bildwiederholfrequenz, was Energie spart und gleichzeitig flüssige Animationen ermöglicht. Allerdings gibt es hier Verbesserungspotential: Während die Technologie zwischen 1 und 120 Hz hergibt, wechselt das Gerät „nur“ zwischen 60, 90 und 120 Bildern pro Sekunde. Da ließe sich noch wesentlich mehr Strom sparen! Unter direktem Sonnenlicht liefert das Reno15 Pro eine Spitzenhelligkeit (HBM – High Brightness Mode) von 1.800 Nits gemäß Herstellerangaben. Im Alltag bedeutet das eine außergewöhnlich hohe Erkennbarkeit auch bei praller Sonne, die Inhalte leuchten euch entgegen. Die Farbverstärkung basiert auf 100% DCI-P3 Farbraum, was Cinema-Standard bedeutet. Die 10-Bit-Farbtiefe sorgt für feinstes Colour Grading.

Mit den Modi „Vivid“, „Natural“ und „Pro“ könnt ihr die Farbdarstellung nach eurem Geschmack justieren, und die 2.160-Hz-PWM-Dimmung bei niedriger Helligkeit bedeutet minimal flackerndes Licht für die Augen, auch nachts bei niedrigster Helligkeit. Praktisch ist die Quad-Curve-Displaykante – nicht völlig eben, aber auch nicht stark gekrümmt wie bei früheren Modellen. Das macht das Scrollen an den Rändern angenehmer, ohne versehentliche Seitenfinger-Aktivierungen zu provozieren. Der In-Display-Fingerprint-Sensor (optisch) ist schnell und zuverlässig – ein kurzes Tippen reicht aus. Eine Gesichtserkennung ist ebenfalls vorhanden und funktioniert flott. Die Kamera-Aussparung in runder Form ist minimal, und die ultra-schmalen Ränder (1,15 Millimeter Rahmen, ein OPPO-Rekord) geben euch maximale Bildschirmfläche auf kompaktem Gehäuse. Für ein 6,32-Zoll-Display auf einem so kleinen Smartphone ist das absolut imponierend. Wer glaubt, dass ein kleineres Gerät technisch unterlegen sein muss, irrt hier gewaltig!

Das ist aufgefallen

Was bei den Standard-iPhones längst Realität ist, bringt das OPPO Reno 15 Pro nun auch ins Android-Land, nämlich Kompaktheit ohne spürbare Kompromisse. Mit 151,21 Millimetern Höhe, 72,42 Millimetern Breite und nur 7,99 Millimetern Dicke ist das Reno15 Pro ein echter Handschmeichler, der sich nirgendwo schwer anfühlt. Das helle und scharfe Display, das um Fotoshootings gestaltete Kamerasystem kann in allen Bedingungen punkten, und der Akku mit 6.200 mAh Fassungsvermögen lässt euch bis zu zwei Tage durchhalten. Laden lässt sich das Smartphone mit bis zu 80 Watt kabelgebunden, sprich, in einer guten Stunde ist das Gerät voll geladen. Auch, wenn kein entsprechendes Netzteil im Lieferumfang enthalten ist, das ist allerdings heutzutage schon eine gelebte Praxis bei neuen Smartphones. Der Hersteller bewirbt eine 6-Jahr-Flüssigkeits-Garantie für die Softwareperformance. Was heißt das?

Fünf Jahre lang gibt es Android-Updates, und das sechste Jahr ist dann auf Sicherheitsupdates beschränkt. Die IP66-, IP68- und IP69-Zertifizierung bedeutet echten Schutz vor Wasser und Staub. Die Gorilla-Glass-7i-Panzer vorne und hinten sind widerstandsfähig gegen Kratzer und kleinere Stöße. Bloatware ist allerdings ein Thema: Nach der Inbetriebnahme steht ihr vor über 20 vorinstallierten Apps, Hot Apps und Hot Games sind standardmäßig aktiviert. Das ist ärgerlich und ein negativer Punkt für ein Premium-Gerät, auch, wenn es sich rasch bereinigen lässt. Spannend: Ein Feature, das mir anbot, inaktive Apps zu löschen, hat sämtliche Bloatware mit einem Klick gelöscht – leider auch kürzlich verwendete Software. Naja! Android 16 mit ColorOS 16 ist sonst aber absolut sauber und nimmt wenig Speicherplatz weg. Weiters hätte ich persönlich gerne ein Wireless Charging-Feature gesehen, OPPO spart das leider aus.

OPPO Reno15 Pro: Die Technik

Das OPPO Reno15 Pro nutzt den MediaTek Dimensity 8450 Prozessor mit acht Kernen und einer maximalen Taktfrequenz von 3,25 Gigahertz, unterstützt von 12 Gigabyte LPDDR5X RAM und entweder 256 oder 512 Gigabyte UFS-3.1-Speicher. In Geekbench 6 kommt das Gerät auf 1609 (single), 6316 (multi) und 11780 (GPU) Punkte. Im Android-Direktvergleich ist das Durchschnitt! Nur zur Einordnung, das ist auf der Höhe eines iPhone 13 (mitterweile wird das auch heuer fünf Jahre alt). Als Bildschirm kommt ein 6,32 Zoll LTPO AMOLED zum Einsatz, er bietet 2.640 × 1.216 Pixel (460 ppi), 120 Hz Bildwiederholrate, 240 Hz Touch-Rate, HDR10+ und 1.800 Nits Spitzenhelligkeit. 

Der Kamera-Verbund besteht aus einer Hauptkamera mit 200 MP, einer Tele-, einer Ultraweitwinkel- und einer Selfie-Cam (jeweils 50 MP). Der Akku fasst 6.200 mAh und kann mit bis zu 80 Watt schnell wieder aufgeladen werden, etwa eine Stunde dauerte es von Null auf Hundert. Als Betriebssystem kommt Android 16 zum Einsatz und nennt sich hier ColorOS 16, ein grundsätzlich schlanker Skin. Versprochen werden fünf Jahre Android OS-Upgrades und ein weiteres Jahr Sicherheitsupdates. Mehrere übliche Verdächtige wie 5G, WLAN 6, Bluetooth 5.4 und NFC sind mit an Bord, so wie eine IP69-Zertifizierung (Wasser- und Staubschutz). Die Abmessungen betragen 151,21 x 72,42 x 7,99/8,13 mm bei einem Eigengewicht von 187-188 Gramm, je nach Farbe.

Performance für jede Hand

Das OPPO Reno15 Pro 5G ist ein Premium-Smartphone, das sich hauptsächlich an jene richtet, die Kompaktheit, exzellente Kamera-Performance und zuverlässige Alltags-Leistung schätzen. Mit seinen knapp 188 Gramm und der kompakten Bauform ist es eine der besten Optionen für alle, die sich nach einem Premium-Gerät sehnen, das mit einer Hand bequem zu handhaben ist. Das LTPO-AMOLED-Display ist begeisternd hell und farbgetreu, die Triple-Kamera liefert in den meisten Situationen beeindruckende Ergebnisse, und die Akkulaufzeit reicht für anderthalb bis zwei Tage. Die ColorOS-16-Software läuft flüssig, und die IP69-Zertifizierung gibt euch echte Sicherheit vor Wasser und Staub. OPPO selbst gibt übrigens eine Betriebssystem-Flüssigkeits-Garantie, das heißt, es soll keine Ruckler oder ähnliche Problematiken geben. Übersetzt bedeutet dies auch fünf Jahre lang Android OS-Upgrades und ein weiteres Jahr Sicherheitsupdates. Das klingt ansprechend, und so wie die Kamera-Performance macht sich auch dieses Versprechen sehr gut.

Allerdings muss man fairerweise auch die Schwächen erwähnen: Die Menge an Bloatware ist störend, das Fehlen von kabellosen Laden kann schmerzen, und das 120 Hz-Display lässt beim Stromsparen bemerkenswert viel Potential liegen. Aber für einen Preis von 799,- Euro sind das Dinge, über die man schon hinwegsehen kann. Denn Apps lassen sich deinstallieren, das Handy hält auch so an die zwei Tage durch, und kabelloses Laden ist nicht allzu weit verbreitet. Alle, die Wert auf Kameraqualität und Kompaktheit legen, finden mit dem OPPO Reno15 Pro 5G ein solides, durchdachtes Premium-Gerät vor. Die Kamera begeistert in den meisten Szenen, das Display ist Weltklasse, und die Haptik ist hervorragend. Der Fokus liegt ganz klar auf kreativen Arbeiten, und dementsprechend wird das Smartphone sich da euren Neigungen anpassen. Wollt ihr also ein zuverlässiges, schnelles und handliches Smartphone euer Eigen nennen, macht ihr mit dieser Wahl sehr vieles richtig, ohne einen vierstelligen Betrag investieren zu müssen! 

Wertung: 8.5 Pixel

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