Nuki Keypad im Test: Sicher, sinnvoll, komfortabel

von Mandi 28.06.2019

Dass Nuki hervorragende Security-Devices herstellt, wissen wir seit den ersten Produkten des Grazer Unternehmens. Mit dem Nuki Keypad kommt noch mehr Komfort dazu – lest hier mehr! Zur offiziellen Website des Gerätes geht es hier.

Wozu überhaupt das Nuki Keypad?

Das Zusatz-Gerät spielt mit dem Nuki Smart Lock 2.0 zusammen. Wie wir aus dem Test bereits wissen, ist das smarte Schloss eine ideale Ergänzung für jedes Eigenheim. Funktionen wie Lock’n’Go oder Auto Unlock erleichtern euch das Leben ungemein – umso besser, wenn ihr die Haustür überdurchschnittlich oft benutzt. Das Keypad macht es euch leichter, anderen den Zugang zu gestatten. Zuvor aber noch ein Auszug aus dem Review zum Nuki Smart Lock 2.0:

„Türen werden verlässlich geschlossen und geöffnet, und zwar genau dann, wann ihr es erwartet. Von diesem Aspekt her erreicht das Nuki Smart Lock volle Punktzahl! Darüber hinaus wirkt die Verarbeitung des Geräts hochwertig und langlebig, auch die App ist für beide Smartphone-Betriebssysteme erhältlich und kann somit als gegeben betrachtet werden. Die LED-Ringleuchte macht Sinn und trägt zu einer coolen Optik bei.“ Und genau diesem Produkt wird das Keypad zur Seite stehen – sehen wir uns einmal an, was alles geboten wird.

Die Funktionen im Überblick

Das Nuki Keypad wird von euch mit einem sechsstelligen Zifferncode eingerichtet. Dieser sperrt die Türe auf und gewährt euch Einlass. Doch das Keypad kann noch mehr, was ihr über das Smartphone kinderleicht einstellen dürft. Wer etwa eine Ferienwohnung vermietet, kann für jeden Gast einen neuen, eigenen Zugangscode erstellen. Dieser kann beispielsweise nur für einen Tag gültig sein, oder nur an gewissen Uhrzeiten. Das erhöht die Sicherheit und den Komfort gleichermaßen, ein Smartphone oder eine App ist für die Leute nicht mehr erforderlich.

Auch in der Nacht ist das Gerät problemlos einzusetzen. Das Keypad ist nämlich fluoreszierend und gibt einen leichten Grünschimmer ab, wenn die Sonne eine Weile draufgescheint hat. Sechs Punkte zeigen euch oben, wie viele Zahlen ihr bereits eingegeben habt – das ist minimalistisch und gut zugleich! Die Reichweite zum Schloss beträgt etwa fünf Meter, und ihr könnt das Keypad nach Herstellerangaben bei -20° bis +70° Celsius verwenden. Im Winter müsst ihr also weder Handy noch Schlüssel hervorkramen und Handschuhe ausziehen, sondern bloß tippen.

Die Einrichtung

So wie beim Schloss selbst ist auch die Installation des Keypad denkbar simpel. Zuerst verbindet ihr das Gerät mit eurer App und koppelt es anschließend mit dem gewünschten Schloss. Sogar spätere Software-Aktualisierungen funktionieren problemlos über das Smartphone. Ein eigener sechsstelliger Code schützt die Einstellungen vor unbefugtem Zugriff – dieser hat allerdings nichts mit den Codes zu tun, mit denen ihr anschließend euer Schloss öffnet. Die Helligkeit der Eingabe-Anzeige kann ebenso geregelt werden, und dann ist es schon an der Zeit, das 9 x 3 x 1,5 cm kleine Keypad dort anzubringen, wo ihr es benötigt.

Es kann angeklebt oder auch verschraubt werden, Nuki liefert hier sogar gleich die passenden Dübel mit. Zwei Knopfzellen (CR2032) sorgen für den nötigen Strom, und damit solltet ihr zwischen 12 und 18 Monaten über die Runden kommen. Dank IP65-Zertifizierung ist das Keypad staub- und wassergeschützt und bietet sich für alle Witterungen an. Übrigens: Es gibt nur die Zahlen 1-9 auf dem Gerät, um das Sicherheitsrisiko zu vermindern, dass KäuferInnen den eigenen Geburtstag verwenden. Genauso dürfen Codes nicht mit „12“ beginnen, um etwa das typische 123456 zu vermeiden. Nuki hat hier an einiges gedacht!

In der Praxis

Ist alles eingerichtet, was eine Sache von Minuten ist, könnt ihr sofort loslegen. Die Haptik des Ziffernblocks ist sehr angenehm. Der Tastenpunkt ist klar und weich zu drücken, die leicht gummierte Oberfläche gibt euch bei allen Witterungsbedingungen einen guten Halt zum Tippen. Vertippt ihr euch, quittiert das Keypad eure Fehleingabe mit einem Blinken der LEDs über den Knöpfen. Habt ihr allerdings einen korrekten Code eingegeben, beginnt nach etwa zwei Sekunden der Aufsperrvorgang. Natürlich sind die Codes mit Zeitbeschränkung ebenso nur so gültig, wie ihr das bestimmt habt.

Je nach Einstellung könnt ihr eure Türe auch mittels Zurück-Knopf sperren. Außerdem wird jede erfolgreiche oder fehlgeschlagene Code-Eingabe in eurem Protokoll mit einem Eintrag bedacht. Somit wisst ihr jederzeit, wann sich jemand mit einem bestimmten Code vergeblich Zutritt verschaffen wollte. Es lassen sich bis zu 99 verschiedene Codes gleichzeitig anlegen, das sollte mehr als genug für den typischen Hausgebrauch sein. In der App unter „Zutrittscodes“ könnt ihr sie jederzeit verwalten, verändern oder auch löschen.

Was sonst noch auffällt

Das Nuki Keypad bietet keine Option, etwas Anderes als eine sechsstellige Zahlenkombination einzugeben. Das würde auch den Sinn der LED-Leuchten schmälern, daher müsst ihr einfach eine sechsstellige Nummer wählen. Der sechsstellige Code dient aber nicht nur zum Öffnen des Smartlocks. Auch zum Verschließen des smarten Schlosses verwendet man diese individuelle Nummer. Wer es noch komfortabler möchte, legt den Schließbefehl auf den Zurück-Button, der an einem Pfeil zu erkennen ist. Er ist dort beheimatet, wo ihr die Zahl Null erwarten würdet.

Bei einem eventuellen Diebstahl der Fernbedienung, warum auch immer das geschehen sollte, gibt es keine Möglichkeit für die Diebe, es mit einem anderen Schloss zu verwenden. Es funktioniert nur mit dem Schloss, mit dem es von euch gekoppelt wurde. Nur mit dem von euch festgelegten Sicherheitscode in der App (anders als der Entsperrcode!) kann man das Keypad erneut koppeln. Auch hier hat Nuki an die NutzerInnen und Nutzer gedacht – die Erweiterung zu einem ohnehin schon mächtigen Schloss ist klasse umgesetzt!

Fazit zum Nuki Keypad: Smarte Unterstützung

Das Nuki Keypad tut genau das, was es soll. Schnörkellos und ohne jeden Tadel erledigt die Fernbedienung ihren Job. Das Gerät ist angenehm zu bedienen, ist staub- und wassergeschützt und ist sogar während der Einrichtung komfortabel. Es wird eine Menge geboten, bis zu 99 Codes könnt ihr mit Zeiträumen konfigurieren. Das macht die Lösung nicht nur für Privathäuser, sondern auch für kleine Unternehmen interessant! Ob ihr diese Option des Zutritts durch Zifferncodes braucht oder mögt, ist natürlich euch überlassen. Technisch ist an der Umsetzung jedenfalls nichts auszusetzen.

Die mächtige Verwaltung in der Nuki-App ergänzt das Keypad ideal, und im Zweifel deaktiviert ihr einfach Codes. So stellt ihr sicher, dass euer Heim stets geschützt ist. Einen Nachteil gibt es nicht: BesitzerInnen eines Nuki Smart Locks können sich hier um 79 Euro eine Fülle an neuen Möglichkeiten hinzukaufen. Vorbei sind die Zeiten des Handschuh-Ausziehens im Winter, oder generell das Denken an den Schlüssel beim Verlassen des Hauses. Wenn ihr mit einem dieser beiden Probleme hadert, hat Nuki mit dem Keypad die ideale Lösung für euch.

Wertung: 9.0 Pixel

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