Moshi Otto Q Test: Kabellos laden, und zwar mit Style

von Mandi 29.07.2020

Moshi bringt mit dem Otto Q ein ansprechendes kabelloses Ladegerät. Was euch mit diesem hochwertigen Pad erwartet, lest ihr hier im Review!

Über das Moshi Otto Q

Gleich beim Auspacken bemerkt ihr, dass hier edler Minimalismus Trumpf ist. Neben dem induktiven Ladepad selbst findet ihr noch ein Ladekabel mit an Bord, und das war‘s. Richtig gelesen, ein eigenes Netzteil gibt es hier nicht – dafür könnt ihr selbst bereits vorhandene Hardware an die USB-C-Buchse anschließen. Sehr simpel ist natürlich auch die Inbetriebnahme gehalten: Einfach Strom über das mitgelieferte 1 Meter lange USB-C-Kabel (endet auf dem „normalen“ USB-A) anstecken, und dann läuft das Moshi Otto Q auch schon. Neben der Buchse ist auch eine LED verbaut, die euch anzeigt, was das Ladepad gerade macht.

Hier hat sich Hersteller Moshi etwas Gutes einfallen lassen: Während des Aufladevorganges „atmet“ das Licht, das heißt, ihr wisst, dass der Ladevorgang noch läuft. Viel mehr gibt es zur Hardware nicht zu sagen: Der Korpus des Otto Q besteht aus silbernem Kunststoff, der unten mit einer gummierten runden Fläche für rutschfesten Stand sorgt. Auf der stilvollen Oberseite, die einen feinen Stoff imitiert, ist ein gummierter Ring eingelassen, damit euer Smartphone während des Ladens nicht abrutschen kann. Alles in allem wirkt das Gerät äußerst wertig, egal, wie man es betrachtet.

Die Technik des Pads

Auf der offiziellen Website von Moshi lässt sich einiges nachlesen. Beispielsweise ist das Otto Q Qi-zertifiziert und ist somit für fast alle Gerätschaften geeignet, um sie kabellos aufzuladen. Eine Fremdobjekt-Erkennung deaktiviert das Laden sofort, wenn ein nicht aufladbares Objekt erkannt wird. Dank der Schnelllademöglichkeit richtet sich das Ladepad auch danach, welches Netzteil angeschlossen ist und welches Gerät geladen wird. Bis zu 10 Watt Leistung sind so möglich, wenn es die Hardware hergibt.

Fast schon selbstverständlich ist es, dass ihr eure Smartphones nicht aus der Hülle nehmen müsst – auch 5 mm dicke Hüllen sind kein Problem für das Moshi Otto Q. Weder das Ladepad noch das geladene Smartphone werden übermäßig warm, die Hitzeregulierung des induktiven Pads dürfte also gut funktionieren! Damit nicht genug, für alle Moshi-Produkte gilt eine 10 Jahre lange, internationale Garantie. Das klingt schon sehr gut, und die offizielle Beschreibung des Ladepads (Zitat von der Website) lautet wie folgt:

Funktioniert alles, wie es soll?

Das Gerät wird wie folgt beschrieben: Ergänzen Sie Ihren Schreibtisch und genießen Sie das schnelle und bequeme kabellose Aufladen mit Otto Q. Dank Moshis patentiertem Q-coil™-Modul kann Otto Q durch bis zu 5 mm dicke Hüllen aufladen und unterstützt dabei Schnellladestandards von Apple (7,5 W) und Samsung (9 W). Ein rutschfester Oberflächenring hält Ihr Telefon fest, und eine effiziente Schaltung schützt es vor Überhitzung.

Während mir es nicht möglich war, die genaue Wattzahl zu messen, kann ich alles andere aus dem Praxistest voll unterschreiben. Jedes Smartphone wurde in jeder Hülle geladen, ich konnte zu keiner Zeit irgendwelche unbedenkliche Hitzeentwicklung feststellen und die rutschfesten Silikonschichten sorgen dafür, dass weder das Otto Q noch euer Smartphone darauf irgendwie verrutschen. Zudem gefällt mir der Look des Ladepads sehr gut, und das Moshi-Produkt macht auf eurem Schreibtisch einen sehr guten Eindruck, egal ob ihr es gerade verwendet oder nicht.

Fazit zum Moshi Otto Q: Premium-Ladepad mit Stil

Welche Anforderungen hat man an sein Ladepad? In Wahrheit sollen Form, Funktion und Komfort gewährleistet sein. Beim Aussehen kann das Moshi Otto Q meiner Meinung nach voll punkten: Es sieht zurückhaltend aus, ohne fade zu wirken. Der Stoff-Look sieht überall gut aus, und es passt sich gut an jeden Schreibtisch oder jede Ablage an. Das bringt mich gleich zur Funktion: Ja, das Pad lädt alle Produkte anstandslos auf, und dank Silikon an Ober- und Unterseite rutscht weder das Pad noch das Gerät, das ihr oben drauf legt.

Also müsst ihr euch keine Gedanken machen, ob hier irgendetwas rutscht oder sonst etwas einen Unfall fabriziert. Die Geräte werden nicht übermäßig warm, und die LED zeigt euch angenehm dezent an, was gerade passiert. Als einzigen Kritikpunkt empfinde ich, dass es beim Preis von 45 Euro kein Netzteil dazu gibt. Das ist zwar aus ökologischer Sicht sehr umweltfreundlich, aber für die Börse etwas weniger attraktiv. Abgesehen davon macht das Moshi Otto Q seine Sache sehr gut. Wenn ihr also eine induktive Ladelösung sucht, die auch optisch etwas her macht, könnt ihr hier bedenkenlos zugreifen!

Wertung: 8.5 Pixel

für Moshi Otto Q Test: Kabellos laden, und zwar mit Style von Mandi
Benachrichtigungen
Benachrichtige mich zu:
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments