Inuyashiki Last Hero Vol. 1 Test: Neues vom GANTZ-Autor Hiroya Oku

von Stefan Hohenwarter 06.04.2019

Universum Anime bringt mit Inuyashiki Last Hero die Animeumsetzung des gleichnamigen Mangas aus der Feder der GANTZ-Schöpfers Hiroya Oku zu uns – was ich von Inuyashiki Last Hero Vol. 1 halte, erfahrt ihr in meinem Test.

Inuyashiki Last Hero – Vol. 1 – Limited Collector’s Edition

Facts:

  • Regisseur: Keiichi Sato
  • Studio: Studio MAPPA
  • Veröffentlichung: 12.4.2019

Worum geht’s?

Der 58-jährige Ichirō Inuyashiki ist ein verheirateter Vater von zwei Kindern, wird von seiner Familie allerdings nur wie ein lästiges Stück Dreck behandelt. Als er dann noch erfährt, dass er Magenkrebs hat und seine Lebenserwartung bei nur nur noch drei Monaten liegt, verliert er jeglichen Lebenswillen. Doch eines Abends ändert sich alles. Als er mit seinem Hund spazieren geht und dieser auf einmal wegläuft, folgt er ihn. In einem Park umarmt er seinen treuen Begleiter und beginnt zu weinen, als plötzlich ein Junge vor ihm erscheint und eine mysteriölse Explosion samt Rauchwolke direkt bei ihm zu sehen ist. Kurz darauf sieht man einen Cyborg, der gerade fix und fertig zusammengesetzt wird. Warum auch immer wurde er offenbar in eine Art Super-Cyborg mit Flugfähigkeiten, übernatürlichen Muskelkraft, übermenschlichen Sinnen und vielem mehr verwandelt. Um sich trotzdem noch als Mensch zu fühlen, beschließt Ichirō so vielen Menschen wie möglich zu helfen. Er heilt mit seinen Fähigkeiten Krebs in den örtlichen Krankenhäusern, legt sich mit der Yakuza an oder hilft einem Obdachlosen, der von Teenagern in Gefahr gebracht wird. Was mit ihm passiert, ist Ichirō dabei egal und er will auch keinen Lorbeeren dafür ernten.

Doch nicht nur er wurde mit diesen Kräften ausgestattet. Der zuvor erwähnte Teenager Hiro hat ebenfalls einen übermenschlichen Cyborgkörper erhalten. Im Gegensatz zu Ichirō nutzt Hiro allerdings seine Fähigkeiten, um Tiere und Menschen zu töten. Der einzige der den psychopathischen Killer stoppen kann, ist wohl Ichirō, der allerdings erstmal lernen muss, seine Kräfte richtig einzusetzen.

Background

Die Anime-Serie basiert auf dem gleichnamigen Sci-Fi-Action-Manga von Hiroya Oku (u. a. GANTZ), der seit 2016 auch in deutscher Übersetzung bei Egmont Manga erscheint. Sie entstand beim renomierten Studio MAPPA, das unter anderem für das Historiendrama In this Corner of the World oder die dramatische Serie Terror in Tokio bekannt ist. Neben einer Animeadaption wurde der Stoff auch als Realfilm umgesetzt. Hier ein Trailer dazu:

Veröffentlichtung und Extras

Universum Anime veröffentlicht die 11 Folgen von Inuyashiki Last Hero auf zwei DVD und Blu-ray-Volumes als Limited Collector’s Editions mit exklusiven Extras (Volume 1: Japanische Original-Trailer & TV-Spots, Special Booklet (48 Seiten), Textless Opening & Ending) und hochwertiger Sonderverpackung: Volume 1 mit den Episoden 1 bis 5 ist ab dem 12. April 2019 erhältlich. Volume 2 folgt ab 10. Mai 2019.

Inuyashiki Last Hero Vol. 1 Testfazit

Den Hype rund um Inuyashiki Last Hero kann ich – zumindest nach den ersten fünf Folge – nicht nachvollziehen. Die Charaktere ist äußerst interessant, die Anspielungen auf anderen Animes ein netter Zusatz und die Animation sowie die Lokalisierung auf höchstem Niveau, aber der Funke ist bei mir – wie auch schon bei Okus bekannter Animeserie GANTZ – nicht wirklich übergesprungen. Woran das liegt, kann ich allerdings nicht wirklich sagen.

Ich gebe aber Volume 2 (erhältlich ab 10. Mai 2019) noch eine Chance, mich vom Gegenteil zu überzeugen.

Wertung: 7.0 Pixel

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