IMIKI Smart Ring 2 Test: Leistbarer Ring mit Vibrationsfunktion
Der Smart Ring 2 von IMIKI will eine Revolution für die Wearables darstellen. Reichen seine Innovationen aus? Hier geht’s zu einer Partner-Website, wo ihr den Ring bekommt!
Warum überhaupt ein Smart Ring?
Diese Frage stellt man sich vielleicht, wenn man noch nicht viel mit der Produktkategorie zu tun hatte. Wir alle wissen: Intelligente Uhren haben in den letzten Jahren weltweit einen enormen Popularitätsschub erfahren. Diese kleinen, eleganten Geräte sind nicht mehr auf die reine Zeitmessung beschränkt. Sie haben sich weiterentwickelt und bieten nun eine Reihe von Funktionen wie Gesundheitsüberwachung und diskrete Benachrichtigungen. Gleichzeitig sind sie alles miteinander doch eines, und zwar zu einem gewissen Maße auffällig. So richtig dezent sieht keine Watch aus, und nicht allen möglichen Kund:innen gefällt das. Sicher gibt es hier und da eine angenehme Ausnahme, dennoch ist und bleibt sie eine Uhr. Die Branche und Trendsetter erwarten, dass intelligente Ringe der nächste große Trend unter den Wearables werden – sie sind dezent und vielseitig.
Auch gut zu wissen: Das Pulssignal des Fingers ist stärker und genauer als das des Handgelenks, was es zu einer idealen Quelle für genaue Herzfrequenzdaten macht. Zudem können Smart-Ringe unsere Schlafmuster, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung im Blut, Aktivitätsverfolgung und Stressindex überwachen und Einblicke in das allgemeine Wohlbefinden bieten. Smarte Ringe sind in der Regel klein und leicht, was sie im Vergleich zu größeren tragbaren Geräten wie Smartwatches diskreter und komfortabler zu tragen macht. Dabei sind sie aufgrund des mangelnden Displays ausdauernder und passen schneller mal zu einem Look, das darf man nicht außer Acht lassen. Nun ist also der IMIKI Smart Ring 2 bei uns auf dem Prüftisch gelandet. Er verspricht gute Qualität bei leichtem Gewicht – sehen wir ihn uns doch gleich mal näher an!
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Über den IMIKI Smart Ring 2
Auf der IMIKI-Website des Produkts präsentiert IMIKI den neuen intelligenten Ring als Ultra-Light 15-Day BatteryLife Smart Ring 2, allerdings muss man hier gleich mal Einhalt gebieten: Es ist ein ultraleichter Smart Ring, allerdings nicht mit einer beeindruckenden Akkulaufzeit von 15 Tagen, sondern mit einer Akkukapazität von 15 mAh (je nach Größe auch mehr). Der Hersteller, der sich selbst als Spezialist für innovative tragbare Technologie positioniert, hat mit diesem Produkt eine klare Vision: Smartwatch-Funktionalität in einem Ring-Format kombiniert mit einer Akkulaufzeit, die für eine gute Woche reicht. Das Unternehmen IMIKI setzt dabei auf eine Produktphilosophie, die Gesundheitsüberwachung ins Zentrum stellt – Herzfrequenzmessung, Blutsauerstofferkennung, Gesundheits-Monitoring, Multilingual App Support und eine 5ATM Wasserbeständigkeit sind die Eckpfeiler dieser Strategie. Was den Hersteller besonders stolz macht, ist die Kombination aus Gewichtsminimierung und gleichzeitiger Maximierung der Funktionalität. Wir berichteten bereits während der IFA darüber!
Das Unboxing-Erlebnis ähnelt eher dem Auspacken eines Schmuckstücks als dem eines technischen Gadgets, und das ist vollkommen beabsichtigt. Die Verpackung ist kompakt und elegant, wobei IMIKI sich auf das Wesentliche konzentriert: Der Ring selbst, ein USB-Ladekabel, ein zugehöriges Ladecase und die Bedienungsanleitung. Das Ladecase wird via USB-C aufgeladen und bietet euch eine digitale Anzeige, die den Ladestand in Prozent anzeigt. Bemerkenswert ist, dass hier keine umfangreiche Bedienungsanleitung mitgeliefert wird – der Ring setzt auf Einfachheit, ein Schnellstart-Guide reicht voll aus. Nach dem Auspacken liegt der IMIKI Smart Ring 2 in der gewählten Farbvariante in eurer Hand, und man muss sagen: Er wirkt wertig, von Anfang an. Das Material fühlt sich hochwertig an, die Verarbeitung ist makellos, und selbst auf den millimetergenauen Toleranzen ist zu erkennen, dass hier mit Präzision gearbeitet wurde. Die fünf verfügbaren Größen von 8 bis 12 (was ungefähr den Ringgrößen M bis XL entspricht) machen das Produkt zugänglich, packen wir es doch mal aus:
Die Inbetriebnahme des Rings
Die Installation beziehungsweise das Einrichten des Produkts ist erfreulich unkompliziert und erfordert null Vorwissen. Man lädt den Ring via seinem USB-C-Case einfach auf – bereits nach etwa einer Stunde hat er volle Kraft. Danach wird die IMIKI-App (für iOS und für Android verfügbar) heruntergeladen, der Kopplungsprozess gestartet, und innerhalb von Sekunden ist der Ring mit dem Smartphone verbunden. Es gibt keine komplizierten Passwörter, keine rätselhaften Einstellungen und auch keine versteckten Menüs. Zudem müsst ihr auch kein Konto erstellen, IMIKI hat es hier geschafft, die Hürde für Anfänger extrem niedrig zu halten. Selbst ältere Menschen kommen hier ohne irgendwelche Schwierigkeiten zurecht. Das ist eine kleine, aber wichtige Designentscheidung, denn nicht alle müssen Technologie-Profis sein, um ein innovatives Wearable nutzen zu können.
Es empfiehlt sich natürlich, den Anweisungen des Herstellers Folge zu leisten. So ist es beim IMIKI Smart Ring 2 empfohlen, dass ihr ihn an einem Zeigefinger tragt. Das ist deshalb der Fall, weil das Produkt tatsächlich eine knapp 1 cm lange Touch-Fläche besitzt, die ihr dann wahlweise zum Steuern eures Smartphones verwenden könnt. Den Ring könnt ihr natürlich drehen, wie ihr wollt, und diese Touchfläche ist im Idealfall dann seitlich so gewandt, dass ihr mit eurem Daumen ganz leicht nach oben oder unten streichen könnt. Tragt ihr den Ring, misst er vollautomatisch ohne jegliches Zutun eurerseits gewisse Werte in einem festgelegten Rhythmus. Diese Messungen landen dann in der IMIKI-App, die ihr natürlich für Übersichten hernehmen könnt. Das ist aber nicht das Einzige, wofür diese App alles gut ist, und deswegen widmen wir uns nun dieser Smartphone-App!
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Über die IMIKI-App
In der IMIKI-App gibt es fünf Reiter (Zustand, Schlafen, Erinnerung, Fitness und Mein Profil), die euch durch das Wesentliche führen. Im Zustand findet ihr einen Erholungsbericht (er vergleicht den heutigen mit dem Tag zuvor), die aktuelle Schlafdauer, den Kalorienverbrauch sowie Messungen zu Herzfrequenz, Blutsauerstoff und Körpertemperatur. Die einzelnen Messungen werden unabhängig voneinander alle 30 Minuten durchgeführt, sodass ihr am Ende eines Tages dann stets eine schöne Übersicht über den gesamten Tag einsehen könnt. Der Reiter Schlafen zeigt euch wenig überraschend sämtliche Daten zum Schlaf, wie etwa die Schlaf-Atemqualität, eine Gesamtbewertung, die Herzfrequenz im Schlaf sowie die Schlaf-Herzfrequenzvariabilität (HRV). Im Punkt Erinnerung könnt ihr euch Vibrationsalarme am Ring stellen, beispielsweise Geburtstage, Jubiläen, Medikamente-Erinnerungen oder Vibrieren nach einem Zeitplan.
Der Reiter Fitness lässt euch Trainings starten, namentlich Joggen, Gehen und Radfahren. Gleichzeitig seht ihr darunter eine Gesamtbewertung eurer sportlichen Aktivitäten, wobei das Ziel eine Bewertung von „Großartig“ ist, und zwar bei allen vier Kategorien. Unter Mein Profil könnt ihr dann den IMIKI Smart Ring 2 fein konfigurieren. Wollt ihr Anruf-Vibrationen, einen regelmäßigen Wecker oder gar die Touchfläche am Ring nutzen? Das geht im Punkt „Intelligente Touch-Anwendung“, wo ihr jeweils eine Musiksteuerung (Play/Pause und Nächster Titel/Vorheriger Titel) oder Fotos/Videos machen könnt. Die App lässt sich auch problemlos mit den Health-Diensten am Smartphone verbinden, und selbstverständlich könnt ihr auch Updates anstoßen. Im Testzeitraum (Januar 2026) war die IMIKI-App V1.0.5 aktuell, und am Ring war die Firmware-Version 4.20.02 die neueste. So weit, so gut – wenn alles konfiguriert ist, könnt ihr den Ring im Alltag nutzen.
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Der IMIKI Smart Ring 2 im Alltag
Im alltäglichen Einsatz zeigt der IMIKI Smart Ring 2 seine größte Stärke: Er ist praktisch unsichtbar. Während man sich den Ring an den Finger zieht, fällt die Gewichtlosigkeit sofort auf. Mit gerade einmal etwa 2-3 Gramm (je nach Größe) pro Ring ist sie deutlich leichter als eine Smartwatch und genauso leicht, wenn nicht sogar leichter als viele andere Smart Rings am Markt. Das bedeutet praktisch: Ihr werdet diesen Ring nach der ersten Stunde völlig vergessen. Er sitzt perfekt in der richtigen Größe – da gibt es kein Verrutschen, kein Drücken, kein ständiges Neu-Positionieren. Ein großes Plus für den täglichen Gebrauch! Die haptische Erfahrung ist außerdem hervorragend: Der Ring hat eine angenehme Oberflächenstruktur, die sich kühl und edel anfühlt, ohne dabei rutschig zu wirken. Beim Anfassen fühlt man sofort, dass hier keine billige Kunststoffkomposition am Werk ist, sondern Edelstahl. Klar ist auch: Der Ring selbst hat kein Display, und dementsprechend passt er gut zu jedwedem Outfit.
Die Funktionalität im Alltag entfaltet sich vollständig in der begleitenden App, und das bedeutet: Keine störenden Benachrichtigungen, keine Ablenkung, keine Bildschirmzeit – nur stille, im Hintergrund laufende Gesundheitsüberwachung. Die Herzfrequenzmessung funktioniert zuverlässig, die Blutsauerstoff-Erkennung ist genau, und das Health Monitoring läuft völlig automatisch ab. Ihr müsst wirklich nichts tun, außer den Ring zu tragen. Die App synchronisiert sich bei Bedarf mit dem Smartphone und zeigt euch alle Daten schön aufbereitet an. Ein Praxistest über den Testzeitraum hat gezeigt: Dieser Ring macht wirklich Spaß. Er funktioniert verlässlich, die Daten sind nachvollziehbar, und das einzige, was ihr wirklich tun müsst, ist alle vier bis fünf Tage den IMIKI Smart Ring 2 wieder in sein Case zu legen, um ihn aufzuladen. Nach maximal eineinhalb Stunden ist er auch schon wieder voll und fit für die nächsten Tage! Hier sieht man, dass die smarten Ringe durchaus ihren Wert haben.
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Aus der Praxis
Natürlich muss man an dieser Stelle nochmals drauf hinweisen, dass die Aussagen der Marketing-Abteilung sich nicht immer ganz mit den tatsächlichen Erkenntnissen aus dem Alltag decken. Die Akkulaufzeit von „bis zu sieben Tagen“ kann wohl nur mit den größten Ringgrößen erreicht werden, und das auch nur dann, wenn es angenehm warm ist. Meine Ringgröße 10 im tiefsten Winter hielt maximal fünf Tage bei Normalnutzung durch – immer noch in Ordnung, aber halt doch nicht das Versprochene. Jeder Ring hat in der Regel mehrere Sensoren, die im Fall des IMIKI Smart Ring 2 einmal rot und einmal grün leuchten. Je nach Passgröße ist das auch in der Nacht unter der Bettdecke nahezu unsichtbar, es kann aber schon mal sein, dass es bei eurem Finger rot beziehungsweise grün durchstrahlt. Selbst in völliger Dunkelheit ist das aber noch immer unstörend, dass jemand davon aufwacht, ist meines Erachtens nach unrealistisch.
Die Messgenauigkeit ist so eine Sache: Während das Gros der Daten wie Schlafqualität, Herzfrequenzvariabilität und dergleichen im Tagesdurchschnitt mit anderen Geräten verglichen zu stimmen scheinen, lagen Einzelmessungen teils brutal daneben. Eine Apple Watch Series 10 und ein RingConn Gen 2 Air-Ring waren sich beispielsweise einig, dass ich einen Puls von 67 hatte, während der IMIKI Smart Ring 2 einen Wert von 85 oder darüber ausgab – alle an der selben Hand getragen. Der Hersteller schreibt natürlich, dass die gemessenen Werte nur zur Referenz gedacht seien, aber recht vertrauenserweckend schien das nicht. Im Vergleich ist die IMIKI-App selbst zweckmäßig, aber etwas spartanisch geraten. Während andere Apps mit Trends, Vergleichen und KI-Insights protzen, bietet IMIKI hier eher eine klinische, schlichte Übersicht. Das ist für manche ein Vorteil wegen der Übersichtlichkeit, für andere mag es zu wenig sein.
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Was noch aufgefallen ist
Der Mitbewerb bietet beispielsweise Warnungen bei Abweichungen an und kann sogar Sonneneinstrahllung, Flüssigkeitszufuhr, Vitalwarnzeichen-Anomalien und Kopfschmerz-Warnzeichen überwachen. Der IMIKI-Ring bleibt da auf der einfacheren Seite, zudem bietet das System rund um den Ring absolut keine Benachrichtigungen am Handy selbst. Ihr müsst dann stets in die IMIKI-App reinschauen, um eure Daten zu sehen, es pusht euch nichts auf den Homescreen eures Smartphones. Ob ihr nun Medikamenten-Erinnerungen oder Jubiläen eingestellt habt, die App muss zum Nachsehen, was euch da gerade „erinnert“, eure erste Anlaufstelle sein. Zudem ist die Vibration des Rings sehr fein, wenn ihr gerade kocht oder sonst etwas mit den Händen macht, kann es gut sein, dass ihr den kurzen Alarm komplett verpasst. Nur der Wecker vibriert durchgehend, aber um nichts stärker. Im Büroalltag kann es aber ein gutes Feature sein, wenn ihr beispielsweise alle 30 Minuten den Fokus wechseln wollt.
Die Steuerung via Touchfläche (für Musik, Fotos/Videos und Reels) funktioniert ziemlich gut, sobald ihr euch daran gewöhnt habt. Allerdings geht dieses Feature aus Stromspargründen „schlafen“, und zum Aufwecken müsst ihr euer Handgelenk drehen und dann zwei Mal über den Touch-Bereich des Rings streichen. Das hat leider im Testzeitraum (Januar 2026, Firmware 4.20.02) bei mir nicht funktioniert, ich brauchte immer die IMIKI-App, um das Feature zu aktivieren. Ein weiterer Punkt: Während die 5ATM Wasserbeständigkeit großartig ist, würde ich den Ring bei Sportarten wie Volleyball oder Gewichtheben doch abnehmen. Nicht, weil er kaputtgeht, sondern weil der Tragekomfort dabei unter Umständen leiden kann. Das ist so eine Sache, die man beim Nutzen eines solchen Smart Rings in Betracht ziehen muss. Abschließend sei gesagt, dass die richtige Größe wichtig ist. Hersteller IMIKI verwendet US-Größen (ich selbst habe US-Größe 9 oder 10, je nach Finger), es gibt auch ein Sizing Kit.
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IMIKI Smart Ring 2: Die Technik
Der IMIKI Smart Ring 2 hat ein Datenblatt, das sich wie folgt liest: Das Gerät wiegt je nach Größe zwischen zwei und drei Gramm, wodurch es zu einem der leichtesten Produkte am Markt wird. Alle verfügbaren Größen sind 8, 9, 10, 11 und 12 (entsprechend M bis XL), und alle sind in der eleganten Silberfarbe verfügbar – die im Test verwendete Variante. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu fünf Tage im realistischen Einsatz, was durch die kontinuierliche Überwachung (Herzfrequenz, Blutsauerstoff, generelle Aktivitätserkennung) des Rings bedingt ist. Seine Ladezeit vom komplett leeren Zustand beträgt etwa 90 Minuten über das USB-C-Ladecase. Die Ladebox fasst 300 mAh und der Ring zwischen 15 und 17 mAh, je nach Ringgröße. Als Bluetooth-Version wird die 5.0 angegeben, und die Sensoren umfassen optische Herzfrequenzerkennung, Blutsauerstoff-Messung (SpO2), Bewegungserkennung und Aktivitäts-Tracking.
Das Health Monitoring erfolgt kontinuierlich und automatisch, benötigt abgesehen von der Koppelung mit der IMIKI-App am Smartphone keine Konfiguration. Die Wasserbeständigkeit wird mit 5ATM angegeben, was bedeutet, dass der Ring bis 50 Meter Tiefe wasserfest ist, und in der Praxis heißt das: Duschen, Schwimmen, Baden machen allesamt keine Probleme. Die Verbindung mit dem Smartphone erfolgt via Bluetooth, was für schnelle Synchronisation und energieeffiziente Kommunikation sorgt. Der Ring ist mit iOS und Android kompatibel, was dem Hersteller hoch anzurechnen ist. Die Touch-Funktion ermöglicht es, durch kleine Gesten auf dem Ring zu steuern – Reels lassen sich weiterschieben, Musik lässt sich pausieren oder abspielen sowie der nächste/vorherige Titel anwählen, und Fotos/Videos könnt ihr durch Gedrückthalten der Touchfläche auch schießen.
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Coole Ideen, smartes Monitoring
Der IMIKI Smart Ring 2 ist ein ehrlich gemachtes Produkt, das tut, was es verspricht. Er ist nicht vollgestopft mit unnötigen Features, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche: Eure Daten zuverlässig zu erfassen und euch verfügbar zu machen. Gleichzeitig bietet er auch ein Novum, und zwar die touchfähige Fläche. Sofern ihr sie aktivieren könnt (bei mir ging das bei der Firmware-Version 4.20.02 nur via App), könnt ihr diese für ein paar Nutzungsfälle verwenden. Das Edelstahlgehäuse fühlt sich klasse verarbeitet an, und das Gewicht von zwei bis drei Gramm ist äußerst vernachlässigbar. Beim Rest hält sich das Produkt eher im Mittelfeld, dazu gehört die Akkulaufzeit von vier bis fünf Tagen, auch das Messen der Herzfrequenz alle 30 Minuten ist eher weitmaschig. Aber dennoch: Für permanente Gesundheitsüberwachung ohne eine Vielzahl von Menüs tut es dieser Ring auf jeden Fall, und das muss man ihm hoch anrechnen.
Im Direktvergleich mit der oftmals wesentlich teureren Konkurrenz ist der Ring ist nicht perfekt. Ja, die App könnte mehr Features haben, die Vibrations-Benachrichtigungsfunktion müsste stärker sein, einzelne Messungen sind nur mäßig vertrauenswürdig und man könnte sich vielleicht mehr Insights in der IMIKI-App wünschen. Schließlich werden da ja alle Daten versammelt, und dann seid ihr gut beraten, diese Datenmassen mit Apple Health oder Google Fit zu verbinden. Unter dem Strich kann ich dem Hersteller trotzdem fast nur Rosen streuen, denn mit einem Preis von gerade mal 99,99 Euro liegt das Produkt im fast schon günstigen Preissegment. Andere Ringe kosten 250,- Euro oder mehr, da ist es sehr gut, einiges an Funktionalität zu einem Bruchteil des Preises zu bekommen. Unter dem Strich ist der IMIKI Smart Ring 2 einfach gehalten, unaufdringlich und gleichzeitig stylisch. Er tut, was er soll und bleibt dabei unauffällig.