Dragonball Super Broly Kritik: Zurecht ein Kassenschlager!

von Stefan Hohenwarter 31.01.2019

Dienstag Abend war es soweit – mit Dragonball Super Broly wurde nicht nur der Start ins Anime Movie Night Jahr gefeiert, sondern auch der Traum vieler Fans der magischen Wunschkugeln erfüllt. Endlich feiert der unter Fans sehr beliebte Broly ein Comeback. Wie gut mir der Film gefallen hat, erfahrt ihr in den folgenden Absätzen.

Erfolge rund um den Globus

Nach Platz #1 für Dragonball Super Broly in den japanischen Kino-Charts, setzt sich der Erfolg in den USA und Europa weiter fort. Mit einem Einspielergebnis von 21 Millionen US-Dollar platzierte sich der Anime in der ewigen Liste der erfolgreichsten Anime-Filme im Kino auf Platz drei und ist auch in den US-Kinocharts auf Platz 3 zu finden. Aber! Broly ist somit der beste Start, den ein Event-Film in den USA jemals hatte. Auch hierzulande setzte sich dieser Trend gestern fort: Im UCI Millenium City in Wien wurde der Film gleich in sechs Kinosäle gleichzeitig gezeigt, um dem Ansturm gerecht zu werden. Zudem gibt es mit dem 9.2.2019 bereits eine Zusatzvorstellung. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt soviele Menschen gesehen habe, die alle den selben Film zur selben Zeit sehen wollten.

Worum geht’s?

Das große Turnier der Universen ist vorüber. Son Goku und Vegeta machen mal wieder, was sie am liebesten tun: Trainieren. Beerus und Whis genießen das entspannte Leben auf der Erde und geben sich natürlich sämtlichen Leckereien hin. Als plötzlich Trunks berichtet, dass irgendjemand ein Dragonradar und die Dragonballs, die von Bulma bereits gesammelt wurden, gestohlen wurden. Steckt womöglich Freezer dahinter, der wieder mal Unsterblichkeit erlangen will? Vegeta und Son Goku machen sich auf den Weg zum letzten Dragonball, um erstens das Rufen von Shenlong zu verhindern und rauszufinden, wer denn der Dieb ist. Dort angekommen, begegnen sie Freezer und einem Saiyajin namen Broly. Handelt es sich hier um ein friedliches Treffen, oder entbrennt gleich ein nervenaufreibender Kampf? Das findet ihr am Besten selbst heraus!

Look & Feel: Back to the roots

Ich muss gestehen, dass ich erst die Folge 1-52 von Dragonball Super auf deutsch gesehen habe. Und dort erkannte man einen äußerst frischen und aufwendigen Look, der sich extrem von den alten Dragon Ball Z-Folgen unterschied. Bei Dragonball Super Broly wirkt es allerdings so, als würde man wieder zum DBZ-Stil zurückkehren. Die Konturen sind viel stärker als in Super. Aber das ist jetzt kein Nachteil – ganz im Gegenteil! Ich finde es fühlt sich wieder mehr nach Dragon Ball an. Für mich gibt’s dafür defintiv einen Daumen nach oben.

Dragonball Super Broly: Zurecht ein Kassenschlager

Wie im Text erwähnt, habe ich die neuesten Folgen von Dragonball Super noch nicht gesehen, doch konnte ich dem Film, der nach den Ereignissen des großen Turnier der Universen sehr gut folgen. Es kommt „nur“ ein Spoiler vor, der allerdings heftig ist. Der Film startet gemächlich, führt den neuen Charakter Broly sehr gut ein und endet mit einem epischen Kampf, in dem es die ein oder andere Überraschung für die Fans von Son Goku und Vegeta gibt. Mehr möchte ich dazu an dieser Stelle nicht sagen, um euch nicht zu spoilern.

Auch wenn der Animationsstil sich von der Serie unterscheidet, gefällt er mir sehr gut. Die Musik, die vor allem in den Kämpfen zu hören ist, wirkt anfangs etwas irritierend, doch passt sie für meinen Geschmack richtig gut dazu. Dragonball Super Broly hat mir alles in allem „super“ gefallen und bietet auch die Möglichkeit einer Fortsetzung. Mich wundert es nicht, dass der Film an den Kinokassen weltweit eingeschlagen hat.

Wertung: 9.0 Pixel

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