Detektiv Conan Film 26: Das schwarze U-Boot – Ein spoilerfreies Review

von Daniela Fussy 12.10.2023

Am 31. Oktober 2023 erscheint Detektiv Conan Film 26: Das schwarze U-Boot. Fesselt uns der Film oder geht er gnadenlos unter?

Anmerkung: In der nachfolgenden Beschreibung des Films versuche ich, meinen Eindruck frei von Spoilern wiederzugeben. Zur offiziellen Website des Streifens geht es hier entlang!

© Sony Pictures/Crunchyroll

Facts

Detektiv Conan ist eine der langlebigsten und beliebtesten Anime- und Manga-Serien weltweit. Am 31.Oktober kommt der 26. Film der Reihe „Das schwarze Uboot“ mit einer Länge von 109 Minuten sowohl in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln als auch in der deutschen Synchronfassung in die Kinos. Regie führt dieses Mal Yuzuru Tachikawa, und für den Vertrieb sind Crunchyroll und Sony Pictures verantwortlich.

Worum geht’s in Das schwarze U-Boot?

Vor der Küste Tokyos versammeln sich Ingenieure aus der ganzen Welt, um die Inbetriebnahme von „Pacific Buoy“ vorzubereiten, mit dessen Hilfe Überwachungskameras aller Polizeibehörden weltweit miteinander vernetzt und Gesichtserkennungssoftware getestet werden soll. Währenddessen folgen wir dem jungen Meisterdetektiv Conan Edogawa und seinen Freunden auf eine Reise zur Walbeobachtung, zu der Sonoko sie eingeladen hat. Als Conan erfährt, dass Gin von der Schwarzen Organisation einen Europol-Mitarbeiter ermordet hat, schleicht er sich aus Sorge heimlich auf ein Polizeischiff und schleicht sich so auf die Einrichtung ein. Dort sind die Vorbereitungen für die vollständige Aktivierung des Systems in vollem Gange, zumindest bis eine Ingenieurin von der Schwarzen Organisation entführt wird und ein USB-Stick mit äußerst sensiblen Informationen in ihre Hände fällt. Doch das ist noch nicht alles, denn aus den Tiefen des Ozeans taucht eine weitere bedrohliche Gefahr auf…

© Sony Pictures/Crunchyroll

Detektiv Conan Film 26: Der Eindruck

Ich durfte den Film vorab sehen und muss sagen – ich bin alles andere als enttäuscht! Er ist ein spannendendes Erlebnis von Anfang bis Ende mit Explosionen und Schießereien, und auch Ran ist taff wie immer. Wie gewohnt führt Conan mit raffinierten Erkenntnissen und Enthüllungen durch den Fall mit vielen Überraschungen, auch wenn der Fokus stärker auf Action- als auf Krimi-Elemente gelegt wurde. So vergeht der Film in Windeseile, ohne eintönig oder langatmig zu werden. Ein Akzent, der mir noch besonders gut gefallen hat – im Abspann werden Fotos von den „Drehorten“ wie etwa Frankfurt gezeigt. Das lässt sich nochmal mehr Bewunderung für die Umsetzung aufkommen.

Lediglich Themen rund um die künstliche Intelligenz und Gesichtserkennungssoftware bleiben oberflächlich und werden als Büchse der Pandora dargestellt. Hier hätte ich mir an ein paar Stellen etwas mehr Tiefgang gewünscht. Auch das Ende des Films kommt mir etwas zu schnell vor, als wäre alles nach Conans großer Enthüllung nebensächlich. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Detektiv Conan Film 26: Das schwarze U-Boot eine sehr gelungene Filmumsetzung der bekannten Anime-/Manga-Serie ist und für Fans ein absolutes Muss darstellt. 

Wertung: 9.0 Pixel

für Detektiv Conan Film 26: Das schwarze U-Boot – Ein spoilerfreies Review von