Cirque du Soleil Totem Wien: „Eine spektakuläre Show“

von Stefan Hohenwarter 13.03.2019

Gestern feierte die Zeltproduktion Cirque du Soleil Totem die Premiere in Wien – und ich durfte dabei sein. Wie mir die Show gefallen hat und worauf sich die glücklichen BesitzerInnen einer der bereits verkauften Eintrittskarten freuen dürfen, erfahrt ihr hier.

Cirque du Soleil Totem feierte seine Premiere im April 2010 in Montreal und wurde bis jetzt in 45 Städten weltweit über 2.800 mal aufgeführt. Über fünf Millionen ZuseherInnen konnten die Show von Regisseur Robert Lepage bis jetzt live bewundern. Im Rahmen des Wien-Besuchs können bis zu rund 100.000 Zuschauer zu dieser beeindruckenden Zahl dazukommen. Aber trotz bereits angekündigter Zusatzterminen solltet ihr euch beeilen, denn der Wien-Stopp bleibt der einzige in Österreich. Weitere Informationen zu Cirque du Soleil findet ihr auf der offiziellen Webseite.

Bevor es losgeht, hier ein Trailer zur Show:

Taschenkontrolle, Tickets abholen und …

… natürlich Popcorn! Aber alles schön der Reihe nach … von der U3-Station Erdberg führte mich der Weg in die Karl-Farkas-Gasse. Dort eingebogen, erblickte ich gleich das nicht zu übersehende weiße Grand Chapiteau, das jedes Mal wieder beeindruckend ist.

Im Vorzelt wurden neben Brötchen vom Schwarzen Kamel massenweise Merchandise wie T-Shirts, Kaffeetassen und vieles mehr angeboten wurde. Bevor es zum Platz in der Manege ging, holte ich mir noch eine Tüte Popcorn und etwas zu trinken.

Eine faszinierende Reise in die Evolution der Menschheit

„Auf einer Insel, die an die Form einer Riesenschildkröte erinnert, zeichnet Totem die unglaubliche Reise der Menschheit nach – von ihren amphibischen Ursprüngen bis zur Verwirklichung der Utopie vom Fliegen. Dabei werden unsere Träume und das schier unendliche Potenzial erforscht. Totem zeigt in Szenen der Evolutionsgeschichte Verbindungen auf zum kollektiven Ursprung der Menschheit und den Gattungen, die den Planeten mit uns teilen. Die Show, in der unter anderem Neandertaler, Cro-Magnon-Menschen und Primaten agieren, zeigt eine Welt archetypischer Figuren. Abwechselnd werden frühe wie moderne Mythen dargestellt und mit Schöpfungsgeschichten verbunden. TOTEM schildert die Entwicklung der Gattungen und die Suche nach einer Balance, wobei die Neugier uns weiter, schneller und höher treibt.“ (Quelle: Cirque du Soleil Pressemappe)

118 Mitglieder aus 28 verschiedenen Ländern

Zur Produktion gehört ein Ensemble aus 46 AkrobatInnen, DarstellerInnen und MusikerInnen aus 19 Ländern (Australien, Belarus, Brasilien, Kanada, Frankreich, China, Tschechien, Finnland, Italien, Deutschland, Japan, Moldawien, Mongolei, Russland, Spanien, Ukraine, Kasachstan, Großbritannien und Vereinigte Staaten). Das Ensemble wird durch ein engagiertes Team von 72 TechnikerInnen und MitarbeiterInnen unterstützt. Inklusive der ArtistInnen besteht die Tour aus 118 Mitgliedern aus 28 verschiedenen Ländern.

Meine drei Highlights:

Einräder mit Schüsseln

Diabolo

Quelle: Cirque du Soleil / Fotocredit: OSA Images

Duett am statischen Trapez

Cirque du Soleil Totem Wien Fazit

Cirque du Soleil Totem war zwar nicht meine Cirque du Soleil-Premiere, aber es war mindestens genau so cool wie Amaluna vor zwei Jahren. Angefangen vom Aufbau des Zelts, dem Empfang, dem Drumherum, aber auch der Infrastruktur (z.B. Toiletten) – alles läuft so perfekt, wie ein Schweizer Uhrwerk.

Man spürt jede Minute, dass die Show schon seit ein paar Jahren durch die Weltgeschichte tourt: Jeder Auf- und Abbau des Bühnenbilds sitzt, jede akrobatische bzw. musikalische Nummer ist perfekt choreografiert und einstudiert und wirkt deshalb – obwohl wir es als ZuseherInnen natürlich besser wissen – wunderbar leicht; die Kostüme sind traumhaft schön und das Zelt an sich eigentlich schon eine Attraktion. Kurzum: Falls ihr noch keine Cirque du Soleil-Show gesehen habt, so solltet ihr dies möglichst bald nachholen. Bis 22.4.2019 habt ihr noch die Chance Totem in Wien zu sehen.

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