Anker 737 und Anker 765 Test: Komplettpaket am Prüfstand

von Stefan Hohenwarter 31.10.2022

Anker hat mit der 737 Powerbank (PowerCore 24K), dem dazu passenden 737 GaNPrime-Charger sowie dem entsprechenden 767 140W-Ladekabel eine Komplettpaket, mit dem ihr Energiesorgen (vor allem unterwegs) den Kampf ansagen könnt. Wie sich die Produkte in meinem Test geschlagen haben, erfahrt ihr in den folgenden Absätzen.

Die Anker 737 Powerbank

Beginnen wir mit dem Herzstück. Was soll bei einer Powerbank groß noch innovativ sein, denken sich vielleicht manche Leser:innen, aber ich muss hier gleich mal einen Lanze für Anker brechen. Neben der Möglichkeit gleich mehrere Geräte gleichzeitig laden zu können, überrascht die Powerbank mit einem Display, das euch Informationen wie Eingangs- und Ausgangsleistung sowie den Ladestand anzeigt. Ob man zweiteres jetzt braucht, sei mal dahingestellt, denn am Ende des Tages will man als Anwender:in lediglich, dass ein angestecktes Gerät geladen wird. Welche Leistung übertragen wird, ist wohl nur einem kleinen Prozentsatz von Anwender:innen wichtig. Ansonsten ist die Powerbank auch ganz etwas leichter, als man es erwarten würde und ziemlich kompakt (Abmessungen: 156 x 55 x 50). Im Lieferumfang sind neben der Powerbank ein USB-C auf USB-C-Kabel und eine Bedienungsanleitung enthalten.

Laut internen Tests bei Anker lädt die Powerbank 7 x schneller, als alternative Standard-Powerbanks. Die Rede ist von 52 Minuten (Anker 737) vs. 7 Stunden bei den nicht näher genannten Konkurrenten. Was das Laden betriff, so kann man wahlweise zwischen einem bis maximal drei Geräten anstecken, wobei die Ausgangsleistung immer bei maximal 140W bleibt. Ihr könnt aber wählen, ob ihr beispielsweise am USB-Port ein Gerät mit 18W auflädt, während ihr über den USB-C-Port beispielsweise ein MacBook mit 122W Maximalleistung laden wollt, oder lieber 140W ins MacBook zu jagen. Nicht zu vergessen ist hier natürlich das richtige Kabel, denn nur so könnt ihr wirklich den Peak von 140W ins Wahlgerät übertragen. Hier könnt ihr auf das mitgelieferte Kabel oder beispielsweise das extra erhältliche und 1,8m lange Anker 767 USB-C auf USB-C Kabel zurückgreifen.

Der Anker 737 GaNPrime Charger

Damit wir die Energie auch in die Powerbank hinein bekommen, benötigen wir neben den zuvor angesprochenen Kabeln auch ein Ladegerät (ausgenommen, man eine andere Energiequelle als eine Steckdose bei der Hand zb. Solar Panel). Der Anker 737 GaNPrime-Charger wirkt vom Erscheinungsbild aber auch von der Handhabe ein wenig wie eine modifizierte Version der 737 Powerbank. Wir haben die gleichen Anschlüsse und Ausgangsleistungen, statt einem Akkupack allerdings einen Stecker für die Steckdose. Und es gibt noch einen Unterschied: die verarbeitbare Leistung ist mit 120W etwas geringer als bei der 737 Powerbank (140W). Diese 120W könnt ihr wieder wahlweise auf ein bis drei Gerät(e) verteilen.

Im Inneren sorgt die Power IQ 4.0 Technologie dafür, dass mit dem GaNPrime (120W) laut Anker ein MacBook Pro 2021 16″ samt iPhone 13 um 26 Minuten schneller als klassische Ladegeräte ohne die Dynamic Power Distribution aufgeladen werden können. Das ist schon beachtlich und dabei ist der Charger, wie auch das folgende Bild zeigt, wesentlich platzsparender und kann obendrein noch drei Geräte simultan aufladen.

Copyright: Anker

Was beide Geräte verbindet, ist die Active Shield 2.0 Technologie, die laut Herstellerangaben 3.000.000 Mal am Tage die Ladetemperatur misst, damit es hier keine Beschädigungen bei den involvierten Geräten gibt.

Copyright: Anker

Anker 737 und Anker 765 Test-Fazit

Anker beweist auch mit der neuesten Lade- und Speicherproduktreihe Anker 737 Powerbank und Charger die Vormachtstellung auf diesem Sektor. Der 737 GaNPrime-Charger sorgt nicht nur für Ordnung am Arbeitsplatz, da nun statt drei Ladegeräten nur noch eines benötigt wird, er überzeugt auch mit seinen platzsparenden Abmessungen sowie dem Ladespeed.

Die Anker 737 Powerbank macht ebenfalls optisch ordentlich was her und serviert euch bis zu drei simultane Lademöglichkeiten mit einer maximalen Ausgangsleistung von 140 Watt. Das Display auf der Powerbank ist definitiv eine Neuerung, die ich so noch nicht in den Händen gehalten habe, doch der Mehrwert davon ist für mich als einfacher Anwender nicht ganz gegeben. Dennoch möchte ich meinen neuen treuen Begleiter, der mir unterwegs immer wieder mal die nötige Extra-Energie beschert nicht missen. Das Gesamtpaket passt nicht nur, sondern wird allen meinen Wünschen mehr als nur gerecht.

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