The Legend of Zelda – Ocarina of Time Test (Nintendo Switch 2)

von Fabienne Urthaler 06.11.2026

Nach 28 Jahren zum 40. Jubiläum von The Legend of Zelda bringt Nintendo das Remake des „Game des Jahrhunderts“: Ocarina of Time. Erfüllt das Game den Hype, den es ausgelöst hat? Erfahrt es hier:

Die Geschichte bleibt sich treu

Wer Ocarina of Time schon gespielt hat, kennt die Geschichte. Da hat sich jetzt nicht groß was getan und Nintendo hat das Rad nicht neu erfunden. Und natürlich gibt es Games, die eine viel ausgeklügeltere Geschichte haben, mit mehr Tiefe und Dramatik und bei denen Protagonisten eine immense Charakterentwicklung durchmachen. Link bleibt wie immer Link, stumm und stoisch nimmt er das, was so passiert, einfach in einer Duldungsstarre hin. Er hilft und unterstützt, wo er kann. Bei der Geschichte von Ocarina of Time steht hinter jedem Tempel immer tiefere Bedeutung. Die Geschichte handelt von Freundschaft, Bruderschaft, Liebe, Kameradschaft, Spiritualität, Mut und über all dem steht Treue. Link ist ein Macher, er zerdenkt die Dinge nicht und hinterfragt nicht lange, er handelt einfach. Natürlich läßt er sich mal durch Angeln und das Einfangen von Hühnern ablenken, dennoch hilft er immer allen, ohne dafür eine Belohnung zu erwarten. Einfach, weil er darum gebeten wird. Möchte man Ocarina of Time einen Stempel aufdrücken, wäre es wohl eine Coming-of-Age Heldensage mit Damsel in Distress. Man folgt stetig dem roten Faden, Nebenquests sind nur kleine, kurze Pfade abseits der Haupthandlung. Deren Anzahl ist überschaubar und man verliert sich nicht darin.

Die altbewährte Zelda-Formel

Ocarina of Time ist ein klassisches Action-Adventure ohne Fähigkeitenbaum oder Level-Modus. Stärke wird über die Erweiterung der Gesundheit und bessere Gegenstände gewonnen. Das Game folgt der Zelda-Formel oder dem „Lock and Key“-Prinzip: Im Dungeon Rätsel und Puzzles lösen, um Schlüssel zu erhalten oder Türen zu öffnen, die zu einem neuen Ausrüstungsgegenstand führen, welcher zwingend benötigt wird, um den hiesigen Dungeonboss besiegen zu können. Es gibt auch kein Crafting- oder Alchemiesystem, Tränke müssen gekauft werden. Die Erweiterung der Taschen (Köcher, Kerne, Bomben, usw.) erfolgt über kleinere Nebenmissionen oder Mini-Spiele. Wer allerdings nur der Story folgt und nebenbei nicht viel macht, dürfte wahrscheinlich nach gut 12 Stunden die Credits sehen. Diese Zeit kann mit einem Speedrun weit unterboten werden. Wer sich etwas mehr Zeit lässt und auch mal einige Nebenquests in Angriff nimmt, wird wohl um die 18 Stunden beschäftigt sein. Die Zeit für 100 % ist schwierig zu erfassen, denn je nachdem, wie oft Minispiele wiederholt werden müssen und durch das damit verbundene Zusammenklauben von Rubinen bewegt man sich hier sicher schnell bei gut 30 Stunden. Wie auch beim alten Game steht uns hier Navi wieder mit Rat und Tat zur Seite. Allerdings ist sie dieses Mal weitaus weniger nervig als im Original. Im Gegenteil, ich empfand Navi im Remake als richtig angenehm und lieb. Wenn man planlos bei der Bekämpfung eines Gegners ist, liefert sie womöglich den passenden Tipp, wie man die Gegenpartei besiegen könnte.

Samtige Feen und hölzerne Krieger: Die akustische Umsetzung

Seit Tears of the Kingdom hat Ganondorf auch sprichwörtlich eine Stimme. Im deutschen war es Tilo Schmitz (Ron Perlman, Dave Bautista), im englischen Matthew Mercer und im japanischen Kosuke Takaguchi. Dies hat sich nun geändert, da im deutschen Tobias Brecklinghaus (Kratos, God of War) ihn nun spricht. Im englischen hat abermals Matthew Mercer übernommen und im Japanischen erwartet uns eine Besonderheit. Hier spricht erneut Takashi Nagasako Ganondorf. Jetzt mag so mancher von euch sagen: Erneut? Takashi Nagasako hat bereits 1998 Ganondorf in Ocarina of Time gesprochen, allerdings nur die legendären Kampflaute und die ikonische Lache. Zelda wird im englischen wieder von Patricia Summerset gesprochen und auch für Yuu Shimamura ist es nach Breath of the Wild und Tears of the Kingdom ein Heimspiel. Die uns bekannte Julia Casper ist leider nicht dabei und wurde durch Demet Fey ersetzt, die aber sehr gut überzeugt hat. Die deutsche Synchronisation ist ohnehin sehr gut umgesetzt, einzig Rolf Berg, der Darunia gesprochen hat, wirkte teilweise etwas hölzern. Aber abgesehen davon, waren alle Rollen richtig gut und passend besetzt. Ich persönlich hatte Bedenken, wie das mit Navi wird, da ich ihr englisches, nerviges und drei Oktaven zu hohes «Listen!» und «Hey!» gewohnt war. Ich muß an dieser Stelle aber sagen: Neele Pettig hat wirklich sehr gut abgeliefert. Ihre Stimme ist richtig samtig und passt richtig zu einer Fee. Und an das «Pass auf!» und «Hör zu!» gewöhnt man sich schnell, als hätte sie das schon immer so gesagt. Man hat sich die Mühe für tolle Videosequenzen mit Sprachausgabe gemacht, wobei daraufhin oft noch kurze Text-Dialoge folgen, was dann den tollen Effekt der Videosequenz etwas schmälert. Schade hat man diese Textpassagen nicht direkt auch mit in die Videosequenz genommen. Aber abgesehen davon, waren diese vertonten Videosequenzen ein wahrer Augenschmaus!

Folgende Sprachen sind auswählbar: Japanisch, Englisch, Französisch (Frankreich), Französisch (Kanada), Deutsch, Spanisch (Spanien), Spanisch (Lateinamerika), Italienisch, und Portugiesisch (Brasilien)

Ein unglaublicher Detailreichtum

Ich war neugierig, wie Nintendo das mit der Steuerung löst. So fand ich die Belegung der C-Tasten auf dem Nintendo 64 immer sehr praktisch, genauso auch das Okarinaspielen. Und ich muß sagen, Nintendo hat hier eine gute Lösung abgeliefert. Ausrüstungsgegenstände wie eine Maske oder das Auge der Wahrheit liegen zusammen mit dem Okarinaspielen, Navi ansprechen und Stiefel wechseln auf dem Steuerkreuz. So war es früher mühsam, im Wassertempel immer wieder das Menü zu öffnen, die Eisenstiefel an-/abzulegen und wieder raus aus dem Menü zu gehen. Das hat man sich hier zur Gänze gespart, da die Eisenstiefel oder Gleitstiefel auf das Steuerkreuz unten gesetzt werden und so rasch an- und ausgezogen werden können. Allerdings muss man im Ausrüstungsmenü noch aktivieren, welche Stiefel auf Steuerkreuz unten liegen sollen. Anfangs war ich auch skeptisch, was das Okarinaspielen angeht, doch nach anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich mich dann rasch in die neue Tastenbelegung eingefunden. Eine ähnliche Belegung wie damals bei den C-Knöpfen gibt es allerdings nicht mehr, und so können keine 3 favorisierten Ausrüstungsgegenstände mehr auf Tasten abgelegt werden. Doch Nintendo hat das mit den Tasten R und ZR gelöst. Erst wählt man den entsprechenden Gegenstand mit R im Schnellmenü aus und benutzt ihn anschließend mit ZR. Auch hier kann man sich gut und einfach umstellen. Früher musste man selbst die Taste drücken, um den Schild vorzuhalten um zu blocken, nun macht dies Link automatisch. Dies macht das Kämpfen etwas einfacher. Hier sei noch gesagt, daß es keinen auswählbaren Schwierigkeitsgrad gibt.

Die komplett überarbeitete Grafik ist ein Augenschmaus. Wer sich allerdings High-End Grafikgames und spielbare Filme wie z. Bsp. Detroit: Become Human gewöhnt ist, hat bei der Grafik hier wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln auf den Lippen. Nichtsdestotrotz finde ich, dass Nintendo hier ausgezeichnete Arbeit gemacht hat. Ob einem das puppenhafte Character-Design gefällt, muß jeder selbst für sich entscheiden. Was sich für mich aber deutlich abhebt, ist die unglaubliche Detailverliebtheit, die bei Ocarina of Time an den Tag gelegt worden ist.

Ich spreche von wunderschönen Stickereien, die auf vielen Kleidungsstücken der Bewohner von Hyrules zu sehen sind. Nicht nur bei Link, Zelda oder Rauru, sondern auch bei Nebencharakteren. Oder dass bei der Zora-Rüstung andere Stickereien haben, wie die Kokirikleidung oder die Goronenrüstung. Auch glänzt das Fell von Epona feucht, wenn man mit ihr durch den Regen reitet. 

Beim Händler wiegt ein Bündel getrockneter Knoblauch im Wind und die Häuser sind eingerichtet, als würde da wirklich jemand leben. Im Kokiri-Dorf, Hyrule Stadt und Kakariko gab es ein paar architektonische Anpassungen, die sind meiner Meinung nach aber absolut in Ordnung und machen das Bild sogar noch etwas stimmiger. Die Häuser sind wunderschön gestaltet, mit Dekorationen, Fähnchen, Blumen und weiteren liebeswürdigen und niedlichen Details. Auch Lichteffekte und Kämpfe sind top umgesetzt und sind ein wahres Feuerwerk der Effekte. Da sieht man auch über das Kantenflimmern hinweg, welches bei Haaren teilweise zu sehen ist. Auch ist die Ebene von Hyrule immer in einen leichten Nebel gehüllt. Ob das absichtlich ist und eine mystische Stimmung vermitteln soll oder ob sich Nintendo hier etwas Rechenleistung gespart hat, wissen nur die Entwickler selbst.

Eine Symphonie für die Ohren

Der Ocarina of Time Soundtrack war schon 1998 einfach überragend und hatte teils Lieder, die sich zu richtigen Bangern entwickelt haben (Salia’s Song, die Hymne des Sturms, Gerudo Valley) und ich war richtig neugierig, wie Nintendo den Soundtrack neu arrangiert hat. Ich dachte, der Soundtrack wäre einfach neu aufgenommen worden, aber weit gefehlt. Jedes einzelne Lied wurde neu arrangiert und noch besser gespielt, als es zuvor war. Wer die Hyrule Symphony vom Ocarina of Time Soundtrack kennt, wird unweigerlich ein Déjà-vu haben. Der Soundtrack erinnert stark an diese wunderbare Umsetzung und geht richtig ins Herz. Ich war so ergriffen von jedem Lied, das ich gehört habe. Bei der Hymne der Zeit in der Zitadelle der Zeit kamen mir sogar Tränen, einfach, weil das Lied so wunderschön eingespielt worden ist. Einfach unglaublich! Jedes Lied passt jetzt einfach nochmals viel besser in das jeweilige Gebiet, in welchem es gespielt wird. So hat die Lon-Lon-Farm einen ganz starken Country-Music Charakter, während sich das Gerudotal-Theme noch viel mehr, wie ein spanischer Flamenco anhört und das Theme vom Geistertempel klingt noch einmal einen Zacken fernöstlicher, spiritueller und meditativer. Ich empfehle euch, das Spiel mal mit Kopfhörer zu spielen. Ich habe viel mehr Nuancen erfassen können als über die TV-Lautsprecher. Auch kleine Details wie das Geräusch vom Kokiri-Schwert, wie es jetzt über Holz schabt (Dekuschild ausgerüstet) oder Metall (Hylia-Schild ausgerüstet) fallen so auf.

Der Teufel steckt im Detail

Ich bin jemand, die es liebt, kleine tolle Details in Games vorzufinden. Das ist wie Nathan Drake Stufe für Stufe eine Treppe hinaufsteigt oder Solid Snake, der sich bei zu langer geduckter Haltung auf sein Kreuz klopft. Und so ist es auch hier bei Ocarina of Time, wo mir einige kleine, süße Details aufgefallen sind, die mir so manchen Glimmer-Moment beschert haben. Ich möchte euch diese Details gerne verraten und vielleicht ist jemandem von euch auch ein Detail aufgefallen, welches ich übersehen habe? Wer möchte, kann dies gerne in die Kommentare schreiben!

Es steckt eine unglaubliche Detailverliebtheit darin, wenn es um die Kleidung aller Bewohner Hyrules geht. Es sind nicht einfach nur unifarbene Stoffe, es sind verschiedene Stoffe mit Stickereien, Ornamenten, aufgehübscht mit Schmuck, Armbändern, Ketten, Federn oder Perlen. Sogar in die Stiefel wurden Prägungen gesetzt. Dabei ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass die Stickerei auf Raurus Gewand eine Eule darstellt. Oder wenn Link unter Wasser die Eisenstiefel anzieht, aber nicht die Zora-Rüstung trägt, hält er die Hand an den Hals und hat vom Luftanhalten aufgeblähte Wangen.

Ist euch aufgefallen, daß beim Okarinaspielen die Lippenbewegung beim Blasen der Okarina mit dem Lied übereinstimmen? Auch habe ich bemerkt, daß gleiche Gegner als Erwachsener weniger Schläge benötigen, wie als Kind. Logisch, der erwachsene Link ist natürlich stärker. Und wie wunderschön sind bitte einige Charaktere im Game geschminkt? Und diese wundervollen, langen Wimpern! Ich konnte mich gar nicht sattsehen und fand es einfach wunderbar! Außerdem ist es süß zu sehen, wie Link bei Eisflächen vorsichtig übers Eis trippelt.
Natürlich gibt es bei Glimmer-Momenten auch Trigger-Momente. Für mich war das zum Beispiel, daß der Goronen-Opal auf einmal ein Goronen-Rubin geworden ist. Und wer Epona von alten Bildern kannte oder aus Twilight Princess, Breath of the Wild und Tears of the Kingdom, weiß womöglich, daß sie keiner bestimmen Pferderasse zugeordnet werden kann, da es ihre Fellzeichnung schlichtergreifend nicht gibt. Vom Körperbau und wegen des Hufbehangs, wäre sie aber wohl am ehesten ein schottisches Clydesdale im Fuchsfarbton (Chestnut). Die neue Epona erinnert aber mit dieser Hechtkopfform eher an ein arabisches Vollblut oder ein Welsh Pony. Auch Zeldas Augenfarbe wurde angepasst. Was ist auch ein großartiges Detail fand, war als man mit Zelda aus Ganondorfs Turm geflüchtet ist und die Kleidung der beiden danach staubig und schmutzig war. Es war auch sehr berührend, dass nach dem Dahinscheiden des Deku-Baumes keine Musik mehr im Kokiriwald lief und die Dialoge der Kokiri sich geändert hatten.
Wenn sich so manch einer wundert, wieso sich gewisse Zelda Fans über Zeldas Augenfarbe echauffieren: Hier sei gesagt, bis zu Breath of the Wild hatte Zelda blaue Augen. Erst mit Breath of the Wild hat die Augenfarbe auf Grün gewechselt. Das hat man wohl für Ocarina of Time beibehalten. Es gibt seitens Nintendo keine offizielle Erklärung, warum Zeldas Augenfarbe von Blau auf Grün gewechselt ist. 

Worin unterscheidet sich das Remake?

Wenn man jetzt den neu arrangierten Soundtrack und die Grafik außen vor lässt, kann man sagen, daß die Welt noch die genau gleiche ist wie vorher. Es gibt keine neuen Gebiete, Dungeons oder Ausrüstungsgegenstände, alles ist beim Alten. Es wurde einfach alles etwas hübscher, großzügiger und größer gestaltet. Außerdem wurden einige Gebiete miteinander verbunden. So hat der Hylia-See keinen separaten Zugang mehr und ist jetzt Teil der hylianischen Steppe. Auch findet kein Ladeübergang zur Lon-Lon-Farm mehr statt. Hyrule-Stadt wird geladen, innerhalb der Stadt ist aber ein nahtloser Übergang zu den Wohnhäusern und Läden, außerdem haben die einem bekannten Bewohner neue Texte und es gibt auch neue Bewohner. Der meist unbeliebte Wassertempel ist noch derselbe, doch ist das Ausrüsten der Eisenstiefel nun schneller und einfacher und die Punkte, um den Wasserstand zu ändern wurden markiert, was es übersichtlicher macht. Es ist alles anders und doch findet man sich sofort zurecht, wenn man die Version von 1998 wie ich sehr oft gespielt hat. Man weiß sofort, wie welches Rätsel gelöst werden muss und was erwartet wird, wenn irgendwo ein Triforce-Logo zu sehen ist. 

Achtung, SPOILER!

Hier könnt ihr alles nachlesen, was neu und besonders im Game ist. Wenn ihr euch die Überraschung nicht verderben möchtet, springt bitte von hier direkt zum Fazit.

  • Das Remake wurde noch um Schlafstellen für Link ergänzt. Man kann sich ausruhen, Herzen und Magie regenerieren sich wieder. Sie sind leicht erkennbar, da immer auffälliges grünes Bettzeug auf dem Bett liegt. Wenn man schlafen geht, kann man außerdem den Monsterraum besuchen und sich dort Trophäen der besiegten Gegner ansehen und erneut gegen sie antreten.
  • Neu gibt es ein Quest-Log namens „Spuren der Zeit“.
  • Trotz Vermutungen sind die Eishöhle und die Gerudo-Wüste nicht größer geworden.
  • Das Zora-Reich taut vollständig auf, nachdem der Wassertempel abgeschlossen worden ist
  • Große Feen verlangen nun einen Unkostenbeitrag für die Fähigkeiten, die sie verleihen (auch sie spüren wohl die Inflation?).
  • Die Flucht aus Ganondorfs Schloss wurde um ein paar nette Details ergänzt
  • Kleine, rosa Feen beleben einen zwar wieder, wenn man das Zeitliche segnet, allerdings stellen sie nur fünf Herzen wieder her und heilen nicht komplett so wie früher.
  • Es gibt leuchtende Ornamente zu finden, so genannte Feen-Gedanken. Man kann sie auswählen und bekommt Tipps.
  • Es gibt Deku-Händler-Nüsse. Mit so einer kann man in einem Dungeon einen Deku-Händler zu sich rufen und Tränke, Pfeile, Bomben u.ä. kaufen.

Das Fazit: Würdig auch im Jahre 2026

Ich bin ein riesiger Zelda Fan, vor allem von Ocarina of Time, entsprechend habe ich mich sehr auf das Remake gefreut und war voller Vorfreude. Und ich bin überglücklich, dass ich nicht enttäuscht worden bin. Im Gegenteil, meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Das Game hat so eine unglaubliche Detailverliebtheit, einen überragenden Soundtrack und eine sehr angenehme und benutzerfreundliche Steuerung. Einzige Wermutstropfen sind das Kantenflimmern bei den Haaren und Videosequenzen, die zu Text-Dialogen wechseln. Ansonsten wurde alles, was einen womöglich beim alten Ocarina of Time geärgert hat, angepasst und verbessert. Und was das Game immer stark gemacht hat, wurde alles beibehalten.

Ein Game voller Dungeons mit Rätseln, Puzzles, Gegner und Bosse besiegen, neue Ausrüstungsgegenstände erhalten und mit erweitertem Inventar zu bereits erkundeten Orten zurückkehren. Ergänzt wird das Ganze durch eine gelungene Synchronisation. Das Rad wurde nicht neu erfunden, wer Ocarina of Time schon gespielt hat, wird sich durch nahezu identische Dungeons kämpfen. Hin und wieder gibt es kleine Anpassungen oder Erweiterungen, wer aber Ocarina of Time-versiert ist, wird sich schnell auskennen und kann flexibel darauf reagieren. Wer Ocarina of Time noch nie gespielt hat, den erwartet ein tolles Action-Adventure mit spannenden Rätseln und Puzzles, herausfordernden Kämpfen, netten und auch mal lustigen Nebenquests. Ergänzt mit einem Soundtrack der einem ganz tief ins Ohr kriecht und immer in Erinnerung bleiben wird. Dazu kommen eine wunderschöne Optik, herrliche Landschaften, tolle Lichteffekte und ein immenser Detailreichtum. Grandios!

9.9

Wertung: 9.9 Pixel

für The Legend of Zelda – Ocarina of Time Test (Nintendo Switch 2) von
Benachrichtigungen
Benachrichtige mich zu:
guest
0 Kommentare
neuste
älteste