Microsoft Gaming ist nicht mehr und wird wieder zu Xbox

von Mandi 25.04.2026

Microsoft kehrt bei seiner Spielesparte laut aktuellen Berichten vom Namen Microsoft Gaming ab und positioniert sich wieder klar unter der Marke Xbox.

Xbox ist die Marke Nummer 1

Die Entscheidung, die die neue Xbox-Chefin Asha Sharma in einem internen All-Hands-Meeting mitgeteilt hat, wird offiziell als Rückbesinnung auf die Kernidentität der Sparte beschrieben, und das mit direkten Auswirkungen auf Spieler und die Zukunft von Konsolen. Der Wechsel markiert einen klaren Bruch mit der Umbenennung zu „Microsoft Gaming“ im Jahr 2022, die damals im Kontext der Übernahme von Activision Blizzard erfolgte. Damals wollte Microsoft betonen, dass Xbox über reine Konsolen hinausgeht und ein breiteres Ökosystem aus Spielen, Cloud-Diensten, PC und Multiplattform-Angeboten umfasst. Nun erklärt Sharma gegenüber Mitarbeitern: „Xbox needs to be our identity“. Ein Statement, das für Spieler bedeutet, dass die Marke wieder stärker als einheitlicher Anker dienen soll, unabhängig davon, ob man auf Xbox Series X, PC oder Game Pass spielt. Microsoft hat die Änderung inzwischen per Blogpost bestätigt und erklärt: „Microsoft Gaming describes our structure, but it does not describe our ambition. So, we are going back to where we started and changing our team’s name. We are Xbox.“. Für Konsolen-Spieler ist der Fokus besonders relevant, da Xbox in den letzten Jahren mit Herausforderungen wie hohen Preisen, schwachen Verkaufszahlen und Unsicherheiten rund um Exklusivität zu kämpfen hatte.

Die neue „Return to Xbox“-Initiative, inklusive frischer Logos an Bürowänden, Slogans wie „Great Games“ und „Future of Play“, sowie Schilder mit „Return to Xbox“, deutet auf eine Revitalisierung der Hardware-Herkunft hin. Berichte sprechen von Plänen, die Exklusivität neu zu bewerten – Sharma hat angekündigt, Änderungen in Betracht zu ziehen, was für Konsolen-Fans Hoffnung auf mehr starke Xbox-Exklusives bedeuten könnte, die nicht sofort auf PS5 oder PC landen. Gleichzeitig bleibt das Multiplattform-Modell bestehen, sodass Spieler weiterhin flexibel zwischen Geräten wählen können, aber mit stärkerer Xbox-Identität. Die Community reagiert gemischt: Viele begrüßen die Klarheit, da „Microsoft Gaming“ für Verwirrung sorgte und Xbox als Marke geschwächt hatte. Kritiker sehen darin jedoch nur Kosmetik, solange grundlegende Probleme wie die schwachen Konsolenverkäufe (die Xbox Series X/S lag hinter PlayStation und Nintendo zurück) nicht gelöst werden. Sharma und Content-Chief Matt Booty versprechen „the most creative and courageous work of our lives“ und verweisen auf 62 Tage voller Fortschritt seit Amtsantritt. Konkrete Ankündigungen zu neuen Konsolen im Xbox-Hardware-Universum sowie zu Titeln und Preisanpassungen werden voraussichtlich auf dem Xbox Games Showcase im Juni erwartet.

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