Einzigartige Bergerlebnisse im Berchtesgadener Wanderherbst am Watzmann

von Werbung 30.08.2025

Wenn der Königssee unter einem leichten Dunstschleier liegt und der Watzmann von blitzblauem Himmel gekrönt wird, starten Genusswander:innen ihre Touren. Im Herbst sind die Aussichten für einzigartige Berchtesgadener Bergerlebnisse einfach bestechend.

Die Region um Berchtesgaden liegt in einer der schönsten Gegenden Oberbayerns, wo der sanft-hügelige Rupertiwinkel im Norden auf den Nationalpark Berchtesgaden im Süden trifft. Der Watzmann, das Herzstück der Berchtesgadener Alpen, ist mit 2.713 Metern der zweithöchste Berg Deutschlands. Rund um dieses einzigartige alpine Schutzgebiet finden Wanderer maximale Vielfalt: Von flachen See- und Moosrunden über sanfte Hügel und Streifzüge durch den Nationalpark bis zu spektakulären Klammen und fast Dreitausendern ist alles möglich. Gerade der Herbst eignet sich perfekt dafür, wenn die Tage beständig und die Fernsicht so klar sind wie nie.

Ein schöner Blick von der Kastensteiner Wand Quelle: Bergerlebnis Berchtesgaden

Ein schöner Blick von der Kastensteiner Wand
Quelle: Bergerlebnis Berchtesgaden

Weitwandern auf drei Ebenen

Weitwanderer können im Herbst, je nach ihren Ambitionen und dem Wetter, zwischen drei Berchtesgadener Rundwegen wählen: im Tal, im Mittelgebirge oder in den Gipfeln. Der Berchtesgadener Talweg führt mit sanften Anstiegen von 250 bis 630 Höhenmetern durch alle fünf Orte des Talkessels. Abwechslung und beständiges Herbstwetter sorgen hier für sonnige Wanderlaune. Der Königssee, das Bergsteigerdorf Ramsau und der sonnige Soleleitungsweg liegen auf dieser Strecke.

Der Berchtesgadener Höhenweg an den Flanken der Berchtesgadener Berge erfordert mit 775 bis 1.150 Höhenmetern Aufstieg bereits mehr Kondition. Man wird mit der vollen Farbenpracht des Herbstes und traumhaften Ausblicken belohnt, zum Beispiel von der Archenkanzel am Watzmann auf den Königssee oder von der 15 Meter hohen Steinernen Agnes im Lattengebirge hinüber zu Watzmann und Hochkalter. Auf dem Berchtesgadener Gipfelweg erobern Bergprofis auch einige Gipfel. Dieser mehrtägige Hochgebirgsweg führt über die Kleine Reibn, das Steinerne Meer, den Hochkalter und die Reiter Alm. Die Hüttenrunde Gipfelwege kann über die DAV Sektion Berchtesgaden mit drei Übernachtungen im Matratzenlager gebucht werden. Nach der mehrtägigen Anstrengung empfiehlt sich Entspannung im Berchtesgadener Salzheilstollen oder in der Watzmann Therme.

Berchtesgadener Rundwege

  • Berchtesgadener Talweg: 78 km – 4 Etappen
  • Berchtesgadener Höhenweg: 100 km – 6 Etappen
  • Berchtesgadener Gipfelweg: 88–96 km – 6 Etappen

Dem Herbst entgegen in den Berchtesgadener Alpen

Der berauschend schöne Herbst lässt sich auch auf leichten oder mittelschweren Tagestouren unter der 1.500-Meter-Marke entdecken. Die Kneifelspitze (1.189 m) ist Berchtesgadens kleiner Hausberg und wegen des spektakulären Rundblicks auf den Watzmann sehr beliebt bei Genusswanderern. Die beliebteste Route führt in nur 1,5 Stunden von der malerischen Wallfahrtskirche Maria Gern auf den Gipfel zur Berggaststätte Paulshütte und wieder zurück.

Bis weit in den Herbst begehbar ist der Königsweg am Jenner. Die vierstündige Tour führt vom Parkplatz Hinterbrand über die Jennerbahn-Mittelstation und die Königsbachalm bis zur Priesbergalm (1.450 m). Wer möchte, kann die ersten Höhenmeter mit der Jennerbahn abkürzen. Eine weitere mittelschwere Wanderung führt in eines der Kerntäler des Nationalparks Berchtesgaden: vom Hintersee durch das Klausbachtal zum Hirschbichl (1.183 m). Die Route folgt den Spuren der Salzsäumer, die das weiße Gold einst über den Hirschbichlpass in den Salzburger Pinzgau transportierten. Unterwegs gibt es eine Hängebrücke und mehrere Einkehrmöglichkeiten, darunter die Ragert Alm, die Bindalm und am Ende der Alpengasthof Hirschbichl. Mit dem kostenpflichtigen Almerlebnisbus lässt sich die etwa vierstündige Tour abkürzen.

Herbsterlebnisse auf die sanfte Tour

„Viel erfahren“ ohne viel zu gehen ist das Motto bei weiteren Bergerlebnissen. Im ganzjährig zugänglichen Salzbergwerk Berchtesgaden im Untersalzberg wird heute noch Salz abgebaut. Besucher gelangen mit einer Grubenbahn, mit Rutschen, einem Floß und einem Schrägaufzug 1,4 Kilometer tief in das Innere des Kaiser-Franz-Sinkwerkes. Die Königssee-Schifffahrt steuert ganzjährig die beliebten Sehenswürdigkeiten des „Königs“ unter den bayerischen Seen an: das barocke Stift St. Bartholomä unter der Watzmann-Ostwand, die Ausgangspunkte zum Röthbach-Wasserfall und dem alpinen Obersee (bis 12.10.25).

Von Schönau am Königssee kommt man zudem knieschonend mit der Jennerbahn auf 1.800 Meter, von wo man eine traumhafte Aussicht auf den Königssee und den Watzmann hat. Oben informiert eine Ausstellung des Nationalparks Berchtesgaden über die alpine Flora und Fauna. Das See-Gipfel-Ticket (16.09.–09.11.25) für Königssee-Schifffahrt und Jennerbahn gibt es im Herbst für nur 54 Euro. Ein Muss für viele Gäste ist das historisch denkwürdige Kehlsteinhaus (geöffnet bis 09.11.25) auf 1.881 Metern über Berchtesgaden. Die kostenpflichtige Kehlsteinlinie fährt über eine abenteuerliche Hochgebirgsstraße mit spektakulärer Panoramaaussicht hinauf. Übernachtungsgäste nutzen in der Region den öffentlichen Nahverkehr kostenlos. Mehr Informationen gibt es unter www.berchtesgaden.de.

Termine Bergerlebnis Berchtesgaden

  • Ganzjährig geöffnet: Salzbergwerk Berchtesgaden, Dokumentation Obersalzberg, Königssee Schifffahrt
  • Bis 09.11.25 geöffnet: Kehlsteinhaus
  • 16.09.–09.11.25: See-Gipfel-Ticket für Königssee-Schifffahrt und Jennerbahn um nur 54 Euro
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